Lieber Leser, 

seit Tagen schwitze ich  Blut und Wasser, aber mir fällt einfach nichts ein. So ein Druck jeden Tag einen neuen Beitrag zu schreiben, bloggiert einen ganz schön. Ich lese jeden Tag 4 Tageszeitungen, jede Woche Die Zeit und die Frankfurter Sonntagszeitung. Klar, auch die Horizont, W&V, aquisa, absatzwirtschaft, brand eins, Harvard business manager. Ich buche jetzte schon am Wochenende extra Flüge und Züge, damit ich noch häufiger in den Genuß komme, Zeitungen und Zeitschriften zu lesen. Manchmal reiße ich heimlich etwas aus den Lounge-Exemplaren heraus, (“aha sie sind das also”) nur um ja keine Anregung oder Idee zu verpassen. Aber nehme ich mir den Artikel zuhause vor, dann sagt es tief in mir drin: Hat der schon geschrieben. Die hat das neulich im Vortrag erwähnt.

Die Nerven liegen also blog-blank. Glauben Sie mir, das Blogger-Leben ist nichts für flattrige Nerven. A propos flattern könnte jetzt eine neue Idee in den Raum. Die Härte, ja das kann nur eine schwäbische Hausfrau mit ihrem ureigenen Putzmob und Boden-Blogger verstehen.

Mir muss jetzt etwas einfallen. Puuhh. Auf was lasse ich mich ein? Britney Spears , Zumwinkel, Unicef, Mindestlohn – aber alle haben eher was mit Vertreibung als mit Vertrieb zu tun. Aber bevor ich die erste Abmahnung erhalte, dass ich noch einen Beitrag schuldig bin, erhalten Sie ganz frisch von der Call-Center-World in Berlin den ersten Tipp: einen Buchtipp.

Don Peppers sprach gestern die Key Note auf der CCW in Berlin. Wie war es bzw. er? Er zeigte Beispiele von vor drei Jahren. Die Charts, stammen aus Büchern von vor 10 Jahren. Also SOS – same old soup. Warum ich ihn dann erwähne? Weil es einfach stimmt, was der Mann sagt.

Wenn Sie uns Bloggern schon nicht glauben, dann eben dem Guru aus den USA. Wobei ich manchmal denke, er hat auch schon bei uns abgeschrieben. Amazon hat sein neues Buch noch nicht gelistet. Schei… (ja mit 2 s). Dann kaufen Sie halt das alte Buch. Das ist auch gut. (Ob es mir gut geht, fragen Sie jetzt) Jawoll. (Ob ich Provision bekomme) Definitiv: Nein. Ich bin nur der eine aus dem Fan-Blog.

Der zweite Tipp: hEUTE SChON G€L@CHT: nEIN; DaNN etwas zum Schmunzeln. Wie entstand das neue Daimler-Sound-Logo? Fast so zweidimensional-FLACH wie das neue Print-Logo. Oder? Aber hören Sie selbst. Einfach kurz um den Blog gehen und dann hier anklicken.

Verdammt, wo ist jetzt der dritte Tipp. Dann eben wieder einschauen. Mir fällt bestimmt in zwei Monaten wieder etwas ein.

PS: Wissen Sie, wie das größte Kompliment für eine schwäbische Hausfrau lautet? Mei, siesch Du abgschaft aus. Oder in hochdeutsch transformiert: Mensch, sehen Sie aber abgearbeitet aus.!! Jetzt wissen Sie, wie es mir geht. :-)

2 Kommentare zu “Mir fällt nichts ein – oder doch: zwei Tipps, nein drei”

  1. Tina sagt:

    Guten Morgen :-D

    Ich würd das “Mei, siesch Du abgschafft aus.” Schnell in “Mei, siesch Du gschafft aus.” gegenüber einen schwäbischen Hausfrau umändern
    Es könnte sonst sein, daß sie Wischmopschwingend mit Drohgebärden hinterherstürt ;-)
    Warum? :-o
    Das 1. heißt übersetzt: Du siehst alt aus (das hört keine Frau und ich glaube auch kein Mann gerne) (H)
    Das 2. heißt allerdings: Du siehst erledigt aus von der vielen Arbeit… dieses wird von einem Schwaben stets als Kompliment aufgefaßt ;-)
    Ist also somit die fitnessreduzierende Variante ;-)

    LG aus Schwaben :-D

  2. Alexa sagt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag – jetzt fühle ich mich mit meinem Kreativitäts-Nischen-Blog-Loch nicht mehr so einsam!

    LG,
    Alexa

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