Mobile Marketing: wenn´s Handy in der Hose rappelt
02. Mai 2008 von Carla Breidenstein
Kennen Sie das? Sie überqueren eine Landesgrenze, passieren den Schlagbaum und schon piepst das Handy wie verrückt. Es lässt sich nicht beruhigen – eine SMS nach der anderen trudelt ein. Wenn Sie die Nachricht abrufen, sind es nicht etwa die lieben Freunde, die eine schöne Reise wünschen. Nein, es sind sämtliche Telefongesellschaften eines Landes, die Sie begrüßen und Ihnen, selbstverständlich ohne zu fragen, sagenhafte Services anbieten – diese fraglos gegen Entgelt.
Wunschlos glücklich per Tastendruck
Viel bequemer ist es da, wenn wir mit dem Handy Angebote nach Wunsch abonnieren können. Das macht mobil – nicht nur bei Arbeit, Sport und Spiel, sondern weltweit bei allem, was wir tun. Wie beruhigend ist es doch im Urlaub auf Malle zu erfahren, wie die heimische Fußballmannschaft gespielt hat, wenn man(n) wegen der Familie schon die Sportschau verpasst. Hier wird Mobile Marketing zum Türöffner für mehr Lebensqualität: News abrufen, Bankgeschäfte tätigen, Konzerttickets bestellen oder im Internet surfen. Alles mit dem Handy, ganz nach dem Motto „… die Freiheit nehm´ ich mir.“
Von lichterfüllten Displays und großräumigem Tastenangebot
Komplizierter wird´s, wenn wir selbst aktiv werden müssen. Mal schnell ein paar Aktiengeschäfte über Minidisplay und Kleinsttasten des mobilen Telefons abwickeln. Da wird jeder Börsenzocker hibbelig. Wenn man dann noch mit eingeschränkter Bandbreite kämpft und es ewig dauert, bis die Daten übertragen werden, führt das schnell zum Nervenzusammenbruch.
Mobile Marketing macht das Handy zum Werbekanal
Also liebe Handyhersteller: „Mobile Marketing ist toll, aber bitte entwickelt mehr Handys mit großen Tasten und heller Anzeige, damit wir endlich richtig mobil werden. Nicht nur wir Anwender wollen das, auch die Unternehmen sind begeistert: Sie erreichen uns an 24 Stunden, sieben Tage die Woche mit emotionalen Botschaften und beeinflussenden Werbesprüchen. Und mal ganz ehrlich, klassische Werbung ist doch sowieso out.

12 Leserbewertungen: Ø 4.33 Sterne (Bewerten des Beitrags durch Klicken der Sterne)

02.05.2008 um 17:52 Uhr
der Trend geht zum Projektionshandy, bei dem mit Hilfe eines Projektionslasers jedes Bild auf jede halbwegs glatte Fläche projeziert werden kann.
Neulich dachte ich, dass ein Bodenseesegler aus T-City sogar schon sein weisses Segel mit magentafarbenen Werbesprüchen erleuchtete.
Blöderweisse brannte der Laser ein Loch in das Segel!
06.05.2008 um 10:43 Uhr
Das Handy ist auf dem besten Weg zum Multitool zu werden: Man bestellt damit seine Konzerttickets,löst seinen Parkschein; auch die Bahn hat auf ‘Handytickets’ umgestellt. Ist es langweilig, vergnügt man sich mit den vorher heruntergeladenen Spielen und ab und an telefoniert man auch. Klar, dass auch die Unternehmen die neue Fülle an Werbemöglichkeiten entdeckt haben und für sich nutzen. Dies kann für den Handynutzer einen Vorteil bedeuten, wenn er Angebote bekommt,die speziell auf ihn zugeschnitten sind. Also, auf in die Zukunft!;-)