Interview mit Robert Basic

05. Juni 2008 von Jochen Mayer

 rob-basic.jpg Robert Basic
CEO, CIO, CTO und CBO

Basic Thinking

Email robert.basic@gmail.com
XING xing.com/profile/Robert_Basic
Hobbies Schlafen
Best Business Book Malcolm Gladwell: Tipping Point
Berufliches Vorbild Richard Branson

Wie fängt Ihr typischer Arbeitstag an?
Computer einschalten.

.. und wie hört er auf?
Computer ausschalten.

Glauben Sie, dass man auf dem Golfplatz lukrative Geschäfte anbahnen kann?
Dummerweise gibt es noch kein Golfspiel mit Kennenlern-Faktor, also weiß ich es nicht, man hört aber so Einiges aus dem Real Life, dass Manager so ganz und gar ins Grüne vernarrt sind, wer hätte sich das gedacht.

Wieviel Aufwand betreiben Sie für aktives Networking und was funktioniert am besten für Sie?
Kann man Bloggen als weltweites Networking betrachten? Ob ja oder nein, es funktioniert so oder so .

Haben Sie jemals ein Geschäft über XING abgeschlossen?
Dazu müsste ich wohl “ich suche” und “ich biete” endlich ernst nehmen und so anpassen, das nichts von der Suche nach dem Sinn des Lebens drin steht oder meinem scheckheftgepflegten Polo mit 1 Mio KM oder meinem verloreren Kater (worauf mich aber schon mehrfach bevorzugt weibliche Kontakte angesprochen haben, ob der wieder da sei, was ich natürlich ganz ernsthaft verneinen tue).

Wenn ich Ihnen 100.000 Euro extra für Ihr Budget geben würde, was würden Sie damit tun?
Erstens freut es mich, dass sie mit Geld so freizügig umgehen, zweitens würde ich nachverhandeln und drittens würde ich wenig versprechen, um mehr halten zu können .

Welche persönliche Vertriebserfahrung hat Sie am meisten beeindruckt?
Dass man nicht zu selten gar nicht auf den Kunden zugehen muss, die kommen von selbst. Sprich, wenn man keinen Vertrieb machen muss und es klappt dennoch. Das spart Vertriebsprovisionen én masse.

Welche magische Gabe würden Sie gerne besitzen?
Die Zeit zurückdrehen zu können, um sich alle wichtigen Domains rechtzeitig zu sichern, bevor irgend ein anderer auf die Idee kommt, um einfach so damit Millionen scheffeln zu können.

Was wollten Sie als Kind „später“ mal werden?
Erst war es Astronaut, dann Kampfpilot, dann Arzt (herrliche Kontraste)  aber Blogger bin ich geworden. Vertikal betrachtet so etwas wie ein Freifall:)).

An welcher Stelle haben Ihrer Meinung nach die meisten Unternehmen Schwächen im Marketing und Vertrieb?
Beim Marketing ist es einfach: Dass man nie weiß, mit welcher Hälfte des Budgets man das Richtige und mit welcher anderen Hälfte man das Falsche gemacht hat.
Beim Vetrieb ist es etwas schwieriger: Man weiß nie, welche Hälfte der Kunden nicht angesprochen wurde, welche Hälfte kein Angebot trotz Anfrage bekommen hat, welche Hälfte der Vertriebsmannschaft zu viel mit Schreibkram beschäftigt ist und welche andere Hälfte Versprechen mit dem blauen Himmel verwechselt.

Wenn ich Ihnen eine persönlichen Coach sponsern würde, was würden Sie mit ihm besprechen?
Ob sich der Coach schon einmal selbst gecoacht hat.

Barhockertest: Wenn jemand Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung kauft. Was wird er abends in einer Bar davon erzählen?
Dazu kommt es nicht, da er bei dem Versuch, das zu erklären, solange trinken muss, bis er vom Hocker fällt.

Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten an Ihren MitarbeiterInnen?
Dass ich keine habe und mich deswegen auch weder mit Urlaubswünschen, Gehaltsforderungen noch anderweitigen Problemchen herumplagen muss.

 

3 Kommentare zu “Interview mit Robert Basic”

  1. Jochen sagt:

    Je länger ich über den Barhockertest nachdenke, desto klarer wird mir, dass ein Produkt erst dann richtig gut ist, wenn es den Käufer vom Hocker haut, nicht wenn er noch draufsitzen und drüber erzählen kann!

  2. Chris sagt:

    Oh, Robert Basic persönlich! Aber was ist denn ein “CBO”?? Ein Chief Basic Officer? Ein Chief Blogging Officer?

  3. Robert sagt:

    mennoo:)) Chief Blogging Officer natürlich:)

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