Wie ansteckend ist VM – Virales Marketing?
12. Januar 2009 von Ralf Roßkopf
Regelmäßig erhalte ich Links zu Spielen („echt witzig“), immer noch Kettenbriefe („mach mit“), vermehrt Einladungen zu Webcommunities („echt cool“) und immer wieder Clips, z. B. von YouTube („guckst Du“).
Zuletzt den – zugegeben – witzigen Clip von einem niederländischen Bierbrauer:
Wie ansteckend und damit erfolgreich ist Virales Marketing heute?
Durch die Nutzung des Internets hat das VM eine neue Dynamik erhalten. Heute werden Empfehlungen digital und nicht mehr am guten alten Stammtisch „ausgesprochen“.
Als klassisches Beispiel für das heutige VM gilt das Mohrhuhnspiel. Rund um die Welt wurden die Mohrhühner gejagt und waren – zum Leidwesen der Tierschützer – in aller Munde. Ob Johnny Walker, der Herd des Virus, davon nachhaltig profitiert hat, ist zu bezweifeln.
Ein reines Weiterleiten eines Clips oder Spiels ist jedoch noch längst keine Produktempfehlung. Die klassische Mund(zumund)propaganda macht dagegen direkt auf ein Produkt oder eine Dienstleistung – und nicht nur auf einen sehenswerten Clip oder ein kurzweiliges Spiel – aufmerksam.
Anders das Netzwerkportal XING, die diversen Freenet-Anbieter, Napster oder YouTube – sie profitieren nachweislich vom VM. Erfolgreiches VM bedient sich der gesamten Palette der bekannten Marketinginstrumente um potentielle Kunden/Nutzer zu infizieren. Gerade das Beispiel YouTube verdeutlicht, dass VM dabei kaum plan- oder steuerbar ist.
Haben Sie sich schon einmal anstecken lassen?


26 Leserbewertungen: Ø 4.46 Sterne (Bewerten des Beitrags durch Klicken der Sterne)

03.02.2009 um 22:46 Uhr
… wir können alles … ausser Hochdeutsch …
http://de.youtube.com/watch?v=uF2djJcPO2A
05.04.2009 um 21:38 Uhr
Die meisten Virales Marketing Kampagnen brauchen E-Mail Unterstutzung. Also Spam.