Was tun nach der Steueraffäre?

11. Februar 2009 von Georg Blum

Zumwinkel als BrieftragerHallo Herr Zumwinkel,

schon Mitte 2007 haben wir Sie entdeckt, als Sie für Ihr Unternehmen mehr als nur der Vorstandsvorsitzende waren.

Schon jeher als Vorbild, haben Sie zu dieser Zeit fleißig unsere Briefe ausgetragen. (Und möglicherweise auch hineingespickelt, falls es Briefe an das Finanzamt waren.) Ein Schelm, der böses dabei denkt. Ja nichts anbrennen lassen. Nun gut. Sie haben Ihr Verfahren bekommen. Glück gehabt. Und bloß kein Neid.

Und sicher kommt es nun bei Ihren ehemaligen Mitarbeitern gut an, dass Sie Ihre Strafe auch gleich wieder abarbeiten. Da kann der Kollege und Steuerzahler nun wirklich nichts dagegen haben.

Sollten Sie mal bei uns Briefe austragen bzw. einwerfen, klingeln Sie kurz. Für einen Plausch und einen Kaffee ist immer Zeit.

Herzlichst Ihr langjähriger Kunde
PS: Übrigens, kann es sein, dass demnächst Ihr Freund Herr Mehdorn als Schaffner auftaucht?

Ein Kommentar zu “Was tun nach der Steueraffäre?”

  1. Jochen Mayer sagt:

    Immerhin ist das “Key Account Management in Vollendung”!

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