No Big Deal Manager Questionnaire: Frank Breidenstein

15. Oktober 2007 von Carla Breidenstein

 Frank Breidenstein

 

Frank Breidenstein
Vertriebsleiter

Team BS Management Holding GmbH       

Email frank.breidenstein@team-bs.de
Website www.team-bs.de

Hobbies

Bergsport, Segeln

Wie fängt Ihr typischer Arbeitstag an?
E-Mails lesen, beantworten und entsprechend notwendige Actions festlegen.

.. und wie hört er auf?
Mit der Tagesplanung/Vorbereitung für den folgenden Tag.

Glauben Sie, dass man auf dem Golfplatz lukrative Geschäfte anbahnen kann?
Ich spiele kein Golf und meine Ansprechpartner i.d.R. auch nicht. Vertrieb in der Personaldienstleistungsbranche und bei mittleren bis großen Unternehmen ist zunehmend instrumentalisierter. Allerdings nutzen wir den Golfplatz gelegentlich für promotionsgesteuerte Kundenevents – aber eher auf dem Niveau "Schnupperkurs".

Wieviel Aufwand betreiben Sie für aktives Networking und was funktioniert am besten für Sie?
Der persönliche Aufwand hält sich in Grenzen, wenn es um Networkingplattformen und Veranstaltungen geht. Ich bezeichne das für mich am effektivsten funktionierende Networking eher als eine Art Beziehungskonteneinzahlung bzw. Beziehungsmanagement. Das gilt für den beruflichen wie für den privaten Bereich. Für Marketingzwecke und zur Imagepflege betritt Team BS auch regelmäßig die profesionelle Networkingbühne. Umsatzstarke Geschäfte werden aber hier selten angebahnt.

Haben Sie jemals ein Geschäft über XING abgeschlossen?
Nein, aber das in diesem Jahr stattfindende Treffen meiner alten A-Jugendmannschaft wäre ohne XING wohl nicht zustande gekommen.

Wenn ich Ihnen 100.000 Euro extra für Ihr Budget geben würde, was würden Sie damit tun?
Wenn Sie mir 100.000 Euro extra geben und ich das Geld gebrauchen kann, dann habe ich schlecht geplant, aber gute Vertriebler kann man nie genug einstellen.

Welche persönliche Vertriebserfahrung hat Sie am meisten beeindruckt?
Die erfolgreiche Teilnahme an Ausschreibung bei Hauptumsatzkunden ist immer sehr beeindruckend.

Welche magische Gabe würden Sie gerne besitzen?
Die Ballbehandlung von Zidane.

Was wollten Sie als Kind „später“ mal werden?
Rechtsanwalt.

An welcher Stelle haben Ihrer Meinung nach die meisten Unternehmen Schwächen im Marketing und Vertrieb?
Schnelligkeit, Verbindlichkeit, Service und Kontinuität auch in der After-Sales-Betreuung.

Wenn ich Ihnen eine persönlichen Coach sponsern würde, was würden Sie mit ihm besprechen?
Ich würde mit ihm darüber sprechen, wie man Persönlichkeitsstrukturen besser erkennt und effektiver nutzt, über Beziehungsmanagement, wie ich meine Führungskräfte als Multiplikator der eigenen Ziele gewinne, über Sinn und Wertevermittlung aber auch über die Work Life Balance.

Barhockertest: Wenn jemand Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung kauft. Was wird er abends in einer Bar davon erzählen?
Ich habe das Gefühl, heute ein gutes Geschäft mit einer Gewinn-Gewinn Situation getätigt zu haben und einen langfristigen Partner für Personaldienstleistungen gefunden zu haben. Am Besten erzählt er mir das in der Bar, dann kann ich gleich mit Ihm anstoßen, denn ich empfinde eben so – Cheers.

Welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten an Ihren MitarbeiterInnen?
Integrität, Pro-Aktivität und Begeisterungsfähigkeit.

 

Seriöse Call Center: Wo sind sie geblieben?

01. Oktober 2007 von Carla Breidenstein

Am 09.08. veröffentlichte ich den Artikel: „Universität oder Call-Center: Bei Anruf Ärgernis“. Es brannte mir auf der Seele, meinen Unmut kund zu tun, nachdem ich Opfer eines unseriösen Callcenters wurde. Experten aus der Branche bestätigten meine Vermutung: Wen auch immer ich an der Strippe hatte, ein professionelles Telefonmarketing-Unternehmen war es nicht. Wer weiß, ob es tatsächlich um eine Zufriedenheitsumfrage zu den Serviceangeboten gesetzlicher Krankenkassen ging oder ob ein Call Center Spion mehr über meine Person und meine Gewohnheiten erfahren wollte.

Ein Trost für alle, die genauso genervt sind: Wir sind nicht allein. Laut Bild-Zeitung, die sich auf eine Umfrage des Forsa-Instituts beruft, fühlen sich „86 Prozent der Deutschen von ungebetenen Werbeanrufen genervt“. Die FAZ schreibt „Verbraucherschützer mobilisieren gegen Telefonwerbung“, und bezieht sich auf eine Schätzung der GfK. Demnach erhalten rund 900 000 Menschen in Deutschland täglich unerwünschte Call Center-Anrufe. (Quelle: Absatzwirtschaft)

Wohin führen dunkle Call Center Praktiken?

Das Thema ist in der Branche ein alter Hut. Brauchbare Lösungen sind jedoch nicht in Sicht – im Gegenteil – der Groll von Bevölkerung, Verbraucherschützern und Justizministerium steigt vermutlich weiter an.

Wahrscheinlich steht wie immer das Geld im Vordergrund: Es muss Umsatz gemacht werden – die Angst Profit zu verlieren, seine Kapazitäten nicht ausfüllen zu können und letztlich auf der Strecke zu bleiben, führt bei Call Centern zu Geschäftspraktiken, die in Anruf-Bombardements und bedrohlichen Kaltakquise-Anrufen enden.

Traurig ist diese Entwicklung für die professionellen Call Center Betreiber, die nach dem Motto „Qualität statt Quantität“ verfahren und schließlich in existenzielle Nöte geraten. Dabei wäre doch dieser Leitspruch ein hervorragender Ansatz, um der Misere Herr zu werden.

Vom 13.-23.09. war es wieder soweit: Unter dem Motto „Sehen, was morgen bewegt“ fand die 62. Auflage der weltgrößten Mobilitätsausstellung in Frankfurt, die IAA, statt. Bereits am siebten Veranstaltungstag verzeichneten die Veranstalter einen Ansturm von mehr als 520.000 Besuchern.

Sogar ganz kleine Menschen begeistern sich für die Welt der Automobile. So kamen 20 Kinder der Vorschulgruppe einer Kindertagesstätte aus Bad Soden an die Frankfurter Messe gereist. Die 5- und 6-Jährigen wollten „Autos gucken“. (Quelle: IAA)

Aber was haben die knapp 800 Aussteller von ihrer Messebeteiligung?

Erst mal gar nix – denn am Anfang steht die Planung und die Vorfinanzierung. Und die nimmt bei einem Event wie der IAA schnell stattliche Maße an. Grundsätzlich gehört eine Messebeteiligung zu den teuersten Instrumenten im Marketing-Mix. Und will daher gut überlegt sein. Schnellschüsse und schlampig vorbereitete Messebeteiligungen mit unprofessionellem Equipment und gelangweiltem, unmotiverten Standpersonal steigern nur die Kosten. Umso wichtiger ist es, das Messebudget so nutzbringend wie möglich einzusetzen. Ein Return on Investment lässt sich dann realisieren, wenn ein Unternehmen von Beginn an seine Messeziele klar definiert, ein Konzept entwickelt und dieses konsequent umsetzt.

Professionell vorbereitet und umgesetzt steigert eine Messebeteiligung den Vertriebserfolg nachhaltig. Neben direkten Umsatzsteigerungen beeinflussen außerdem strategische und organisatorische Verbesserungen im Messeauftritt den Vertrieb eines Unternehmens positiv.

Gute Tipps zur Messeplanung und Zieldefinition inklusive MesseNutzenCheck stellt der Ausstellungs- und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft e.V. – kurz AUMA – zum kostenlosen Download bereit.

Veranstaltungstipp: XING optimal nutzen

25. September 2007 von Carla Breidenstein

Die XING AG, Betreiber der Networking-Plattform XING sowie der spanischen Plattformen eConozco und Neurona hat Anfang September die Marke von 4 Millionen registrierten Mitgliedern erreicht. Ein gigantisches Businessnetzwerk mit unendlich vielen Möglichkeiten, um Kontakte zu interessanten Menschen zu knüpfen.

Sind Sie Mitglied bei XING? Wenn ja, wie intensiv pflegen Sie Ihre Kontakte und wie effektiv nutzen Sie tatsächlich die Möglichkeiten zur Auftrags-, Job- und Kontaktsuche?

Eine neue Workshopreihe, die Feder führend von dem Networking-Profi Joachim Rumohr entwickelt wurde, verspricht jetzt viele nützliche Tipps und Aha-Effekte In Bezug auf Kontaktaufbau und -pflege, damit die Community-Mitglieder zukünftig noch erfolgreicher mit XING sind.

Die Investition von 98 EUR für den Workshop macht sich schnell bezahlt, wenn die Teilnehmer die Geheimtipps erfolgreich umsetzen.

Termine im September

Datum Zeit Ort Referent
24.09. 16-20 Uhr Hamburg Joachim Rumohr
25.09. 17-21 Uhr Köln Martin Müller
27.09. 17-21 Uhr Frankfurt Burkhard Schneider
27.09. 16-20 Uhr Berlin Joachim Rumohr
28.09. 16-20 Uhr Dresden Steffen Klaus
28.09. 16-20 Uhr Wien Michael Rajiv Shah

Weiterführende Infos, Termine und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www. gruenderzuschuss.de

Neue Autoren bei No Big Deal: Herzlich willkommen Ralf Roßkopf

18. September 2007 von Carla Breidenstein

Neben Georg Blum, der im Juli zu No Big Deal stieß, freuen wir uns einen weiteren Marketing- und Vertriebsprofis als Autor in unseren Reihen begrüßen zu können – Ralf Roßkopf: „Ralf, wir freuen uns, dass du dabei bist – it´s no big deal!“

Ralf Roßkopf schrieb seinen ersten Blogartikel am 17. August zum Thema "Hilfe, ich werde bespitzelt!" und berichtet jetzt regelmäßig über seine Erlebnisse in Vertrieb, Kommunikation und Marketing. Ralf Roßkopf ist Marketingprofi: Er arbeitet als selbständiger Projekt- und Interimsmanager im Bereich Dialogmarketing. Für so namhafte Unternehmen wie Novartis, die Versandapotheke DocMorris oder die WIV Wein International AG. Sein Know-how und seine Erfahrungen sind geprägt von langjährigen Tätigkeiten bei verschiedenen Branchenführern in sich schnell ändernden Märkten. Mit seinen Sprachen und seiner Auslandserfahrung, u.a. in Shanghai, fühlt sich Ralf in internationalen Märkten zuhause.

Sein Studium „Internationales Marketing“ hat er mit einem Traineeprogramm und später als Produktmanager im Vertrieb bei der heutigen Alcan Gruppe geerdet.

Ralf liebt Wein, Kochen, Städte am Wasser und die Welt von oben.