Neue Autoren bei No Big Deal: Herzlich willkommen Georg Blum
13. September 2007 von Carla Breidenstein
Am 1. März 2007 starteten
Nach mehr als 80 Beiträgen, über 6.000 Seitenzugriffen und mehr als 100 Kommentaren in den ersten fünf Monaten belegen wir bereits Rang 2 der Marketingblogs unter www.topblogs.de .
Höchste Zeit, um sich auf die Suche nach kompetenter Unterstützung in Form von Vertriebsprofis, Marketingspezialisten und Kommunikationsexperten zu machen.
Jetzt berichtet Georg Blum 1-mal pro Woche über seine Erfahrungen in Vertrieb, Kommunikation und Marketing. Und in diesen Bereichen ist er wahrlich Experte. Denn: Georg Blum ist nicht nur Inhaber bzw. Geschäftsführer der auf Kundenmanagement und Multi-Channel-Dialogmarketing spezialisierten Unternehmensberatung CommunDia GmbH mit Sitz in Ebersbach/Fils; er ist auch seit mehr als vier Jahren Vorstandsmitglied des Deutschen Direktmarketing Verbands sowie Vorsitzender des DDV-Councils CRM.
Bevor sich Georg Blum dem Unternehmertum verschrieb, war er acht Jahre für Yves Rocher tätig, drei Jahre Marketing- und Vertriebsleiter bei WEKA Media sowie zwei Jahre Leiter CRM bei der Fashion- und Lifestyle-Kaufhauskette Breuninger.
CommunDia berät Firmen aus allen Branchen zum ganzheitlichen Kundenbeziehungsmanagement. Das Motto: Erfolgreich in jeder Beziehung.
Georg Blum ergänzt das Autorenteam von No Big Deal ganz wunderbar und wir heißen ihn an dieser Stelle no einmal ganz herzlich willkommen: „Georg, wir freuen uns, dass du dabei bist – it´s no big deal!“ 
Online-Werbung: KMU im Internet ganz groß
05. September 2007 von Carla Breidenstein
Im Focus-Media-Guide 2007 steht es schwarz auf weiß: Derzeit wächst kein anderes Werbemedium schneller als die Online-Werbung.
2006 stiegen die Bruttowerbeaufwendungen im Internet um sage und schreibe 65,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr – und zwar auf 692,4 Millionen Euro. Besonders die Telekommunikationsbranche gab viel Geld für Netzwerbung aus – gefolgt von Online-Dienstleistungen, E-Commerce, Finanzdienstleistungen, Medien und Verlagen.
Ein wie ich finde überraschendes Ergebnis der Studie: 25 Prozent der deutschen Unternehmen hat keine Internetpräsenz. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sind betroffen. Obwohl das im europäischen Durchschnitt noch nicht mal schlecht ist – denn hier haben nur 64 Prozent aller Unternehmen eine eigene Internet-Site (Quelle: Burda). Mich hat das gewundert – denn sich heute eine Website zuzulegen, auf der man die wichtigsten Unternehmensinformationen hinterlegt, geht schnell und ist günstig.
Google: Online-Marketing für KMU ohne Website
Laut Unternehmensinformation auf der Internetseite www.google.de, "besteht das Ziel von Google darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen." Was wären wir nur ohne Google.
Um das hoch gesteckte Ziel zu erreichen, bietet Google seit Juni AdWords Webpages für kleine und mittelständische Unternehmen an, die bisher keine eigene Internetseite besitzen. Wie die Computerwoche berichtet, können Unternehmen von Google gehostete Informations-Webseiten, für sich erstellen, nachdem sie sich für ein AdWords Starter Konto angemeldet haben. Neben einer Beschreibung des Unternehmens können auf der Seite Telefonnummer, Adresse, Geschäftszeiten, den Standort sowie die akzeptierten Zahlungsmethoden hinterlegt und mit Firmenlogo und Bildern individuell gestaltet werden.
Selbstverständlich gibt es diesen Dienst nicht umsonst. Das Angebot funktioniert nach dem "Pay-per-Click"-Modell, bei dem der Inserent zur Kasse gebeten wird, sobald ein Internetnutzer den Link anklickt.
Um den Dienst nutzen zu können, müssen sich die Interessenten registrieren. Ein Wermutstropfen für alle, die bereits Teilnehmer von Google adwords sind: Das Zusatzangebot „AdWords Webpages“ stehen nur neuen Kunden zur Verfügung, bestehende Kunden haben Pech gehabt und können nur hoffen, dass sie bereits im Internet präsent sind – am besten mit einer eigenen Webpräsenz.
Ich meine, eine eigene Internetpräsenz ist sowieso professioneller und nachhaltiger und besser zur Kundeninformation geeignet, als eine Pseudo-Website, die nicht mehr Details enthält als ein Eintrag ins Branchenbuch.
Lass man die Community machen: Fröhlich blökende Hirsche im viralen Marketing
03. September 2007 von Carla Breidenstein
Janina Dobrzynski bringt es im Themenblog auf den Punkt: „Jägermeister ist Kult“! Der Kräuterlikör aus Wolfenbüttel, einem kleinen Städtchen in Niedersachsen, war schon immer ein hipper Partyknaller – daran hat sich bis heute nichts geändert. Mittlerweile ist Jägermeister in über 70 Ländern bekannt; 74 Prozent des Umsatzes wird im Ausland gemacht. Der weltweite Umsatz stieg 2006 um 17 Prozent auf 312 Millionen Euro (Quelle: Manager Magazin). Und schreit die Feiergemeinde nach Nachschub, öffnet man fix den Kühlschrank, wird von zwei fröhlich-frechen Hirschen freundlich angeblökt, und nimmt die nächste Flasche heraus.
Neugierig geworden von der aktuellen TV-Werbung tippe ich www.jaegermeister.de ein. Begrüßt werde ich von den beiden Platzhirschen aus dem Kühlschrank. Nur noch eine Hürde: Nach dem Motto: „Unter 18 – eiskalt abgeblitzt!“ gebe ich ein fiktives Geburtsdatum über 18 ein und darf die Welt der sympathischen Paarhufer betreten.
Wow – ein gelungener Internetauftritt. Die Marke Jägermeister bietet auf ihrer Website ein Musterbeispiel für Interaktivität, Branding und viralem Marketing: Man kann feiern, wildern, rocken oder kaufen, wie z.B. Badelatschen oder einen Arschgeweih-String. Unter der Rubrik „Wildern“ finde ich epidemische Elemente wie WildBoard, WildTools, WildCards, WildSounds" und "WildGames", die mich zum Download und Weiterversenden einladen.
Das Besondere an der viralen Jägermeisterstrategie: Trotz überwiegend unterhaltsamen Inhalte, ohne Details zum Produkt und zum Unternehmen steht der Kräuterlikör im Vordergrund. Ganz anders als z.B. beim Moorhuhn-Spiel: wer weiß schon, dass die Kampagne von Jonny Walker kam.
Auf so viel erfolgreiches Viralmarketing trink ich einen Jägermeister. "Prost!"
Sympathisches Personalmarketing oder grässliche Werbung: Ambitionierte Kartoffel gesucht!
21. August 2007 von Carla Breidenstein
Statt viel Geld für den Headhunter auszugeben, so meint man, überzeugt eine wirklich witzige Stellenanzeige der Fastfoodkette Burger King. Die Anzeige erschien kürzlich im Stellenmarkt der Süddeutschen Zeitung. Zwischen den gewöhnlichen Stellenangeboten für Wirtschaftsprüfer, Key Accounter und Salesmitarbeitern warb Burger King mit einer äußerst ungewöhnlichen Anzeige. Das Unternehmen suchte nach einer Kartoffel. Allerdings nicht nach irgendeiner: "Sie sind eine Kartoffel (m/w) jüngeren Alters" und "Sie denken nicht in Schubladen wie weich- oder festkochend". Zu den Herausforderungen heißt es weiter: "Bereits nach kurzer, praxisorientierter Trainee-Zeit (ca. 5 Minuten) steigen Sie auf zur King-Pommes und tragen somit den Titel Testsieger (laut Stftung Warentest)."
Sollen wir die Anzeige jetzt ernst nehmen oder steckt hier eine ausgeklügelte Form der Werbung dahinter, die clever platziert ist? Denn das die Burger King Pommes kürzlich zum Testsieger bei Stiftung Warentest gekürt worden sind, ist die wirkliche Information, die hinter der Neuigkeit steckt.
Burger King wurde bei der Anzeige von der Münchener Werbeagentur Start, die zum BBDO-Netzwerk gehört, unterstützt. Also doch eine Werbeanzeige - keine sympathische Personalmarketing-Maßnahme. Ob die Anzeige als grässliche Werbung einzustufen ist, soll jeder für dich selbst entscheiden. Es gibt sicher langweiligere Methoden, um so schmeichelhafte Nachrichten wie Testsieger zu sein, unters Volk zu bringen. Auch wenn die Kritiker jetzt sagen: "Naja ist zwar ganz witzisch, aber den Stellenmarkt einer Zeitung günstig für Werbezwecke zu missbrauchen, ist auch nicht das Gelbe vom Ei". Das ist sicher richtig, aber Burger King kann es egal sein. Laut Handelsblatt vom 16.08.07, ist die Resonanz doch ziemlich groß. Und bei der Fastfoodkette seien auch schon erste Bewerbungsunterlagen einer ambitionierten Kartoffel eingegangen. Das wäre natürlich ein schöner Nebeneffekt: Vielleicht findet der ein oder andere Restaurant-, Product- oder HR Manager bei Burger King tatsächlich einen neuen Job.
No Big Deal Interview: Fragen an Persönlichkeiten aus Vertrieb, Marketing und Kommunikation
15. August 2007 von Carla Breidenstein
Kennen Sie auch die intimen Interviews aus dem Kulturteil wichtigter Printmedien wie FAZ, Süddeutsche oder Die Zeit? Im so genannten Feuilleton werden Berühmtheiten aus Politik, Wirtschaft und Medien zu privaten Details aus Ihrem Leben befragt. Finden Sie das auch so spannend zu erfahren, was sich hinter der Fassade der Mächtigen, Schönen und Reichen verbirgt, wenn Sie auf Fragen wie "Wo möchten Sie leben", "Ihre liebsten Romanhelden?" oder "Ihr größter Fehler?" Rede und Antwort stehen.
Finden Sie es nicht auch faszinierend und abwechslungsreich die Antworten der Prominenz auf solche Fragen zu lesen. So erfahren wir zum Beispiel, welche Henkersmahlzeit unsere Kanzlerin bevorzugen würde, dass die Vorstände der DAX Topunternehmen als Kind Bäcker, Pilot, Schauspieler oder Tierpfleger werden wollten oder dass das Lebensmotto unseres Lieblingsschauspielers "Shit happens" lautet.
Vergnügliches aus der Welt der Vertriebs-, Marketing- und Kommunikationsmanager
Aber was ist mit den wirklich erfolgreichen Menschen unseres Landes? Den Trägern unserer Wirtschaft und Gesellschaft – kurz den Geschäftsführern und Managern in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Kommunikation? Die erfolgreichen Kleinunternehmer und Mittelständler, ohne die unsere Wirtschaft niemals so schön wachsen und gedeihen würde? Diese Menschen tragen ganz ganz sicher durch Ihrer Persönlichkeit zu unserem Gemeinwohl bei.
Wir freuen uns all diese Menschen zukünftig bei No Big Deal vorzustellen – in Form von Onlineumfragen, telefonischen und persönlichen Interviews. Wir möchten diesen – für uns, wahren Persönlichkeiten – ein Sprachrohr geben und von Ihnen erfahren, was ihren Erfolg ausmacht.
In Fragen wie "Wie fängt Ihr typischer Arbeitstag an?", "Haben Sie jemals ein Geschäft über XING abgeschlossen?" oder "Was wollten Sie als Kind "später" mal werden?" verbinden wir Persönlichkeit mit Erfahrungsschatz.
Die Ergebnisse der Interviews lesen Sie exklusiv bei No Big Deal – veröffentlicht in der neuen Rubrik "Vertrieb ist Persönlichkeit".
Sie sind eine Vertriebs-, Marketing- oder Kommunikationspersönlichkeit und möchten mitmachen?
Dann schicken Sie eine Mail an die einen der beiden Initiatoren von No Big Deal: Jochen Mayer oder Carla Breidenstein. Gerne schicken wir Ihnen den Fragebogen online zu. Die Fragen beantworten Sie uns per Mail, im telefonischen oder persönlichen Interview.
Wir freuen uns auf Sie!


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