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	<title>No big Deal. &#187; Gastautor</title>
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	<description>Kommunikation, Marketing, Werbung, Sales &#38; Service at its finest. Hier sind unsere besten Stories. Nutzen Sie diese charmante Quelle der persönlichen Inspiration zum betreuten Kreuz- und Querdenken! Wundern Sie sich mit uns. It&#039;s no big deal.</description>
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		<title>Kleine Brötchen – ein Verbrechen? Oder großer Vertrieb?</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 20:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Genuß]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich beim Bäcker meines Vertrauens und dies ist keine Filiale der Rein Rauf Runter &#8211; Generation welche meinen Briefkasten bald täglich mit Flyern überflutet, auf welchen ich 5 Amerikaner zum unschlagbaren Preis von 0,99 Cent angepriesen bekomme. Also, ich stehe in der Filiale des o.g. Bäckers, hier nimmt das Verbrechen seinen Lauf, bzw. werde ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich beim Bäcker meines Vertrauens und dies ist keine Filiale der Rein Rauf Runter &#8211; Generation welche meinen Briefkasten bald täglich mit Flyern überflutet, auf welchen ich 5 Amerikaner zum unschlagbaren Preis</p>
<p>von 0,99 Cent angepriesen bekomme.<br />
Also, ich stehe in der Filiale des o.g. Bäckers, hier nimmt das Verbrechen seinen Lauf, bzw. werde ich Zeuge von ganz großem Vertrieb und genieße das Flair einer alteingesessenen Bäckerei, weil ich leider nicht alleine dieser Bäckerei die Treue halte.<br />
Die Ladeneinrichtung ist sicherlich fast so alt wie die Bäckereifachverkäuferin, die mich dann freundlich, unter Namensnennung, wie immer zuvorkommend begrüßt, als hätte ich die Absicht eine Rolex Submariner im Wert von mehreren tausend Euro zu kaufen.<a href="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2010/12/DW_Dining_Bakery01_md.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1168" title="DW_Dining_Bakery01_md" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2010/12/DW_Dining_Bakery01_md-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Es ist fast schon peinlich dass ich dann nur 3 Brötchen bestelle, und den laienhaft kopierten Bonuszettel der Bäckerei hin lege, um einen Stempel zu erhalten. Dieser sichert mir bei 10maligem Wiederbesuch ein süßes Stückchen im Wert von 1.- €, oder aber ich darf wahlweise den Abzug eben dieses Euros vom Kaufpreis verlangen.</p>
<p>Nein, dass alleine ist nicht der große Vertrieb den ich jede Woche erleben darf, und auch nicht das Verbrechen das ich oben angesprochen habe, denn das ereignet sich im Verborgenen!<br />
Als ich zu Hause ankam, meinen Frühstückstisch reichlich deckte, den Latte gerichtet und die Sonntagszeitung bereit lag, bemerkte ich, dass mir meine Bäckereifachverkäuferin unbemerkt von mir und allen anderen Kunden, ein Brötchen mehr in die Tüte „geschmuggelt“ hat. Nicht etwa ein billiges Wasserbrötchen, nein, ein Mehrkornbrötchen war es, und dies alles obwohl mein Bonuszettel erst drei Stempel ausgewiesen hat! Was tun als ehemaliger Ministrant?</p>
<p>War es nur ein Versehen, oder bin ich einer harten Dealerin der Backwarenindustrie aufgesessen und habe mich mit dem gedealten Gut strafbar gemacht? Soll ich sie bei ihrem Bäckermeister anprangern, mit dem Hinweis was in seiner Filiale so alles passiert und damit eine Tragödie heraufbeschwören, oder soll ich vermuten, dass Beide unter einer Decke stecken?<br />
Sie das „Bonusbrötchen“ als geschicktes Kundenbindungsinstrument einsetzen, um mich lächelnd an der Rauf Runter Raus – Filiale vorbeigehen zu lassen?</p>
<p>Eins ist aber so sicher wie das Amen in der Kirche, meine Bäckereifachverkäuferin hat Vertrieb verstanden.<br />
Hier bin ich König Kunde und hier werde ich mich solange es geht „bestechen“ lassen.<br />
Vertrieb in Vollendung!</p>
<p>Dies ist ein Beitrag unseres treuen Lesers: Andreas Müller <a href="mailto:Andreas.Mueller@sba.adac.de">Andreas.Mueller@sba.adac.de</a></p>
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		<title>Werte gewinnen.</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2010/07/22/werte-gewinnen/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 15:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Persönlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Oma hat es immer in ihren mehr oder weniger vorhandenen Bart gemurmelt, wenn sie mit Menschen konfrontiert war, die ihr nicht gefallen haben. Meine Oma hatte ein großes Herz. Sie verurteilte Menschen nicht. Sie hatte viel erlebt seit ihrer Geburt im Jahr 1894 (damals hieß Raider noch nicht mal Twix). Das schärfte ihre Aufmerksamkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">
<p>Meine Oma hat es immer in ihren mehr oder weniger vorhandenen Bart gemurmelt, wenn sie mit Menschen konfrontiert war, die ihr nicht gefallen haben. Meine Oma hatte ein großes Herz. Sie verurteilte Menschen nicht. Sie hatte viel erlebt seit ihrer Geburt im Jahr 1894 (damals hieß Raider noch nicht mal Twix). Das schärfte ihre Aufmerksamkeit für Menschen und deren Handlungen.</p>
<p><a href="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2010/07/omaberlenbach.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-888" style="margin: 5px;" title="omaberlenbach" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2010/07/omaberlenbach.jpg" alt="" width="232" height="318" /></a>Ihr Mantra sprach sie in den Momenten, wo sie für sich festgestellt hat, dass ein einfaches Versprechen nicht gehalten wurde. Das konnte der Nachbar sein, der hoch und heilig versprochen hat, die Milch mit zur Ablieferstelle der Molkerei mitzunehmen &#8211; und nicht kam.</p>
<p>Oder die fliegende Händlerin, die seit Jahren über die Dörfer fuhr und bei jedem Besuch versicherte, dass es ihr leid tut, die günstigeren Küchenhandtücher wieder nicht dabei zu haben. Eines Tages, nach dem dritten oder vierten Vertrösten, forderte die Händlerin meine Oma vielmehr auf, die Teuren zu kaufen, die ja genauso gut sind und nur teurer.</p>
<p>Waren teurer, die Dinger, halten genauso gut und vermutlich waren die günstigen deshalb nicht dabei. Gekauft hat meine Oma bei der Händlerin nie mehr etwas. Es ging ihr nicht nur um die paar Mark mehr. Es ging ihr um das Versprechen, das nicht gehalten wurde. Die Händlerin war seit dem für allezeit verbrannt in dem 3 Generationen-Haushalt auf dem Dorf, im Dorf und um Ulm herum. Verbrannt. Markiert. Marke.</p>
<p>Akteure, nicht nur Produkte, sind Marken. Was ist übrigens Ihre Personenmarke? Und wie groß der Selbstbild/Fremdbild &#8211; Gap?</p>
<p>Als deutsch-amerikanische Unternehmerin habe ich mich schon früh auf den Weg gemacht, meine Marke zu &#8220;branden&#8221;. Mitte 20 im Wirtschaftsstudium stand meine Vision: Ein eigenes Unternehmen, das Menschen den Nutzen bringt, den sie suchen. Oder brauchen. Am besten beides. Jetzt bin ich 20+ &#8230; wir sind im Übergang einer technisch-orientierten Wirtschaft zu einer Wirtschaft, in denen unsere Haltungen eine immer größere Rolle spielen. Menschen erleben sich in einer Umwelt der Unsicherheit oder zumindest Unzuverlässigkeit und ihre Kaufentscheidungen sind oft „decisions under uncertainty“.</p>
<p>Entgegen dem Spruch „jeden Morgen steht ein neuer Dummer auf“ habe ich Kunden, die nicht dumm sind und auch nicht immer so ein schlechtes Gedächtnis haben, wie gerne angenommen wird. Und daher bin ich stolz auf meine Kunden. Geben wir unseren Kunden Klarheit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, statt Sprüchen, Opportunismus und oldschoolish Bullshit. Gewinnen wir damit. Als unternehmerische Vision</p>
<p><em>Den Gastbeitrag schrieb </em><a href="https://www.xing.com/profile/Ulrike_Berlenbach" target="_blank"><em>Ulrike Berlenbach</em></a><em>, Social Media Marketing Beraterin, Business Coach, Trainerin und Moderatorin. Das Foto ist Eigentum von Ulrike Berlenbach, Nutzung nur nach schriftlicher Erlaubnis.</em></p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Salesman travelling &#8211; reisen Sie alleine?</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2009/02/19/salesman-travelling-reisen-sie-alleine/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 07:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist Genuß]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Business-Trip ist einsam und nervtötend, hat ungefähr den Charme einer Busfahrt von Dortmund nach Gelsenkirchen-Buer und hat aber auch gar nichts mit inspirierendem Welterforschen gemeinsam. Das erzähle ich zumindest meinem Chef. Während das Alleine-Reisen vermutlich für alle Vertriebsleute in dunklen Anzügen oder schicken Kostümchen in der Frankfurter Flughafenhalle A reine Routine ist, vermag die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Business-Trip ist einsam und nervtötend, hat ungefähr den Charme einer Busfahrt von Dortmund nach Gelsenkirchen-Buer und hat aber auch gar nichts mit inspirierendem Welterforschen gemeinsam. Das erzähle ich zumindest meinem Chef.<br />
Während das Alleine-Reisen vermutlich für alle Vertriebsleute in dunklen Anzügen oder schicken Kostümchen in der Frankfurter Flughafenhalle A reine Routine ist, vermag die Auswahl &#8220;Ich reise in Begleitung&#8221; im Quick-Check-In-Dialog-System den faden Businesstrip gehörig upgraden.</p>
<p><img class="size-full wp-image-452 alignleft" style="margin: 5px;" title="sany0090" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2009/02/sany0090.jpg" alt="sany0090" width="429" height="336" />Mein korpulenter amerikanischer Kollege Harry aus dem Vertrieb beispielsweise hat mir auf unseren bisherigen Reisen viel über den Umgang mit meiner Kleidung beigebracht: Ich falte seitdem meine Anzüge so, wie Harry es von einem Anzugverkäufer in Mailand gelernt hat und trage natürlich nur edelsten Zwirn, da der selbst bei langen Flugreisen nicht knittert. Sollte er doch knittern, kann man den Anzug zum Glätten über Nacht über die mit heißem Wasser gefüllte Hotelbadewanne hängen. Und Krawatten werden im Koffer faserschonend gerollt. Alles interessante Tipps von einem Mann, der immer wie ein ungemachtes Bett unterwegs ist und auch auf 2-Wochen-Trips mit kleinem Handgepäck auskommt.</p>
<p>Mein ebenfalls stabil gebauter Kollege Georg überzeugt durch kosteneffiziente Reisegestaltung: Er schafft es stets einen extrem günstigen Trip zu organisieren, wofür er die unmöglichsten Zwischenstopps auf Flugrouten, die kompaktesten Mietwagen und vor allem die längsten Suchzeiten im Internet zum Preisvergleich in Kauf nimmt. Er belächelt mich immer für mein unglückliches Händchen bei der Hotelwahl. Die von ihm gefundenen Hotels überzeugen durch günstigere Kurse bei eindrucksvollen Leistungsmerkmalen, wie kostenlosen Massagestühlen in der Hotellobby. Dafür muss Georg morgens halt zwischen fünf und halb sechs raus, da diese Hotels meist nicht ganz so zentral liegen. Man kann nicht alles haben.</p>
<p>Steve hingegen ist Punktesammler: Steve hat Karten für jedes Bonusprogramm der Welt. Bei jedem Hinterhofdienstleister punktet Steve mit einem 5%-Discount oder der &#8220;free-refill&#8221;-Gratifikation. Sehr überzeugend fand ich sein &#8220;Emerald Aisle&#8221;-Programm, welches er mir bei einem Mietwagenanbieter in Kentucky präsentierte. Durch die Vorlage seiner Clubkarte kamen wir in den Genuss, bei strahlendem Sonnenschein einen Wagen aus der ersten Parkreihe zu erhalten. Die 10 Meter mehr zur zweiten (und damit letzten) Parkreihe hätten mich umgebracht.</p>
<p>Lehrreich ist auch das Reisen mit Bernd. Er kann wirklich überall schlafen. Zusätzlich nimmt er auch gerne Schlaftabletten für &#8220;red-eye&#8221; Trips Richtung Osten. Egal ob von San Francisco nach Frankfurt oder Los Angeles nach Las Vegas, seine Trips dauern immer &#8220;zwei Tylenol und eine Flasche Bordeaux&#8221;.</p>
<p>Mein Kollege Gerd wiederum hat das tiefe Bedürfnis, immer möglichst vollständig über das verfügbare Serviceangebot vor Ort informiert zu sein: Jeder kennt das Procedere im Hotel: Anstehen, Einchecken, Fahrstuhl suchen, Sachen hochbringen, wieder in die Lobby fahren um den mitreisenden Kollegen zu treffen. Dauert zehn Minuten, inkl. Zähne putzen. Auch bei Gerd. Allerdings verschafft er sich in diesen zehn Minuten zusätzlich einen Überblick über die Öffnungszeiten des Schwimmbades, kennt die empfehlenswerten Restaurants in der Gegend und die Drehzahl des Schuhputzautomaten auf seinem Gang. Eines Morgens wusste er nach genau den genannten 10 Minuten entsetzt zu berichten, dass das Pay-TV in seinem Zimmer nicht funktionierte. Ich war überrascht über die offensichtliche Priorität, die er dem Thema &#8220;Pay TV im Hotelzimmer&#8221; beimaß.</p>
<p>Aber Sie sollten mal mit MIR verreisen &#8230;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Der Gastautor ist den Betreibern dieses Blogs persönlich bekannt.</p>
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		<title>Halten Sie Ihren Vertrieb kurz!</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2008/03/11/halten-sie-ihren-vertrieb-kurz/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 23:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine viel gehörte Meinung über Vertriebsmitarbeiter ist, dass sie ihren Tag damit verbringen, bei Kunden Kaffee zu trinken und sich eine lockere Zeit machen. Ist doch toll. Da fahren die Außendienstler mit ihren wahlweise mausgrauen, dunkelblauen oder schwarzen Vertreterkombidieseln kreuz und quer durch die Lande. Sie sehen schöne Landschaften, tolle Städte, lernen viele neue Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine viel gehörte Meinung über Vertriebsmitarbeiter ist, dass sie ihren Tag damit verbringen, bei Kunden Kaffee zu trinken und sich eine lockere Zeit machen. Ist doch toll. Da fahren die Außendienstler mit ihren wahlweise mausgrauen, dunkelblauen oder schwarzen Vertreterkombidieseln kreuz und quer durch die Lande. Sie sehen schöne Landschaften, tolle Städte, lernen viele neue Menschen kennen und vemutlich pfeiffen sie fröhliche Lieder dabei. Das Vertriebsleben ist eine Endlosparty!</p>
<p><img vspace="5" align="left" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2008/03/coffee.jpg" hspace="5" alt="coffee.jpg" />Und weil das Leben im Vertrieb so schön ist, müssen unbedingt Möglichkeiten gefunden werden, diese Party ein wenig zu beschneiden. Nicht, dass es den Mitarbeitern am Ende noch zu gut geht. Warum also den Außendienst übernachten oder fliegen lassen, damit er frisch und ausgeruht seinen Job machen kann. Er geht doch nur Kaffee trinken. Daher reicht es völlig, wenn er sich mitten in der Nacht aus dem Bett quälen muss, um die 500 km per Auto oder Bahn so hinter sich zu bringen, dass er pünktlich um 8 Uhr beim Kunden sein kann. Zum Frühstückskaffee versteht sich, denn natürlich haben alle Unternehmen eine perfekte Meetingkultur und bieten ihren Besuchern Kaffee und Wasser an – aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Manchmal lässt sich ein Hotelaufenthalt nicht vermeiden. Aber bitte, der Vertrieb braucht nun wirklich keinen Komfort. Ist doch nur zum Schlafen. Ein Low Budget Hotel ist vollkommen ausreichend und das zugehörige Frühstück mit je einer Sorte Käse und Wurst, ansehnlich und mundgerecht in Plastik verpackt kann er sich sowieso sparen. Er geht ja zum Kunden, also Kaffee trinken. Mittags wird er mindestens in die Firmenkantine eingeladen, wenn nicht sogar zum Italiener an der Ecke. Für das leibliche Wohl ist also bestens gesorgt.</p>
<p>A propos leibliches Wohl. Es soll ja Vertriebsmenschen geben, die sich abends mit Kunden zum gepflegten Dinner treffen. Sie haben ja nichts besseres zu tun. Wer will schon gern seinen Abend zuhause, mit der Familie oder Freunden verbringen. Wie viel reizvoller ist ein geschäftliches Abendessen mit Verzicht auf Alkohol und gezieltem Führen angeregter Gespräche über verschiedene Businessthemen im Sinne einer guten Beziehungsarbeit. Bestenfalls gönnt sich das Gegenüber ein Glas Chardonnay zuviel und lässt sich in epischer Breite über Privates aus, also sozusagen ein gefundenes <strike>Fressen</strike> Essen für jeden engagierten Vertriebsprofi. Und das alles auch noch auf Firmenkosten.</p>
<p>Vertrieb ist Party!<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Dies ist ein Gastbeitrag von Alexa Wackernagel. Infos zur Autorin:<br />
Blog:  <a href="http://webstyler.de/">http://webstyler.de</a><br />
XING: <a href="https://www.xing.com/profile/Alexa_Wackernagel">https://www.xing.com/profile/Alexa_Wackernagel</a></p>
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