Das Jahr der Tablet-Computer!

18. Mai 2011 von Georg Blum

Eigentlich sollte das vergangene Jahr 2010 schon das Jahr der Tablets werden. Aber nachdem die Konkurrenz durch „zum Teil haarsträubende Patzer“ glänzte und somit Apple das Spielfeld fast komplett überlies, können wir als potenzielle User nun getrost auf dieses Jahr hoffen.

„Der Tablet-Computer befindet sich auf dem Weg von einem Nischen- zu einem Massenprodukt.“, stellt die FAZ vom 4.1.2011 fest. Warum das so ist? Apple legte 2010, in gewöhnt professioneller Art und Weise, die marketing- und medientechnischen Saatkörner aus. Rückblickend erfreut dies die gesamte Branche. „Der Konzern aus Cupertino verkaufte im vergangenen Jahr deutlich mehr als 10 Millionen Stück eines Gerätes, von dem man sich anfangs fragte, wofür es eigentlich taugt. Heute weiß es mancher noch immer nicht so recht, aber die Frage wird nicht mehr gestellt.“, so formuliert die FAZ das Tablet-Phänomen.

Ich selbst bin begeisterter iPad-Nutzer: Ob Office-Anwendungen, 14 Tageszeitungen, 6 Zeitschriften, die halbe Social-Media Welt, Info-Portale, Skype, mein persönlicher Favorit Flipboard sowie unzählige Reise-Buchung-Apps. Mein Tablet-Computer ist definitiv kein Spielzeug. Er ist die genialste Erfindung der letzten 10 Jahre und revolutioniert vieles!

So wird diese Technologie mit Sicherheit schon bald im Vertrieb Einzug halten, das dröge Laptop ersetzen und „Handarbeiter“ wie Adolf Würth überzeugen. Der schaffte das Laptop ab, weil die „Hochfahrzeiten“ zu lang waren und aufgeklappte Bildschirme den Kunden stören. Die Vorteile liegen auf der Hand, z.B. weil man sofort online ist und sich so vor allem ältere Mitarbeiter „im Fingerstreich“ selbst von komplexen CRM-Anwendungen begeistern lassen.

Die Aussagen der Analysten zum Tablet-Markt liegen weit auseinander. Danach sollen zwischen 35 bis 100 Millionen Tablet-Computer über den Ladentisch gehen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner nennt einen durchaus realistischen Wert von um die 50 Millionen Geräte. Was auch immer zutreffen wird, alle gehen von einem kräftigen Wachstum aus! Ich auch!

Wir sind gespannt, was sich die Apple-Konkurrenten einfallen lassen, um sich nicht nur die Krümel, sondern ganze Tortenstücke dieses neu entstehenden Marktes zu sichern. Wobei wohl Apple nach wie vor die Schwarzwälder Kirschtorte darstellt.

Es wird heiter bis wolkig!

09. Mai 2011 von Georg Blum

Microsoft, Google und Mozilla haben fast zeitgleich ihre neuen Browser-Versionen vorgestellt. Mit Internet Explorer 9, Google Chrome 10 und Mozilla Firefox 4 (beta) lassen sich die Internetseiten deutlich schneller und sicherer als zuvor anschauen.

Große Unterschiede lassen sich auf den ersten Blick zwischen den drei Versionen nicht erkennen. Wie schreibt die FAZ vom 16.3.2011 so treffend: „Der Wettbewerb der Technik-Abteilungen hat drei etwa gleich gute Browser hervorgebracht, die sich nicht nur optisch, sondern auch in der Sicherheitstechnik und der Geschwindigkeit ähneln.“. Wahrscheinlich haben alle über ihre Spione beim Anderen abgekupfert und am Ende kam die Kopie der Kopie der Kopie heraus.

Wichtig für die Nutzer ist, dass alle drei Versionen kostenlos sind. Für die Anbieter rechnet sich das durchaus. Man bedenke nur die Bedeutung des Browsers für die Internetsuche. Hier steckt das wahre wirtschaftliche Kalkül der Browser-Anbieter. Google verdient durch die voreingestellte Suchmaschine im eigenen Browser Millionen und auch Firefox sichert mit dieser Voreinstellung seine Haupteinnahmequelle.

Was, außer Geschwindigkeit und mehr Sicherheit, bringen uns nun aber die neuen Browser? Die Anwendungen der Computernutzer verlagern sich zunehmend ins Internet (Cloud). Somit gewinnt der Browser, als Eingangspforte oder Himmelstür zum Netz, rasend schnell an Bedeutung. Präsentationen, E-Mails, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc. werden immer öfter direkt im Browser ver- und bearbeitet. „Das erfordert moderne, leistungsfähige Systeme, die in jedem Fenster eine eigene Anwendung laufen lassen können.“, bringt es die FAZ auf den Punkt.

Was sollen wir dazu noch sagen, außer: Es lebe der Wettbewerb und wie bereits erwähnt, mit der Verlagerung in die Cloud sind die Aussichten definitiv heiter bis wolkig!

Klaffende Lücke – Der Mangel wird akut

20. April 2011 von Georg Blum

In den kommenden Jahren werden in Deutschland nicht nur Ingenieure knapp – der Mangel an qualifiziertem Personal zieht sich durch sämtliche Branchen und Ausbildungsniveaus.

Hart trifft es vor allem kleinere Mittelständler, die sich keine Maschinerie für Marketing und Personalsuche leisten können, um Bewerber von sich zu überzeugen.

Man kann damit rechnen, dass in Deutschland bereits in zehn Jahren 75 Prozent mehr Arbeitnehmer aus ihrem Beruf ausscheiden, als Berufseinsteiger nachkommen. Die Unternehmensberatung McKinsey spricht von einer Lücke von bis zu zwei Millionen Arbeitskräften bis 2020.

Der Grund für die knappe Ware Arbeitskraft ist seit Jahrzehnten bekannt und heißt demografischer Wandel.

Je nach Branche, Unternehmensgröße und Region gibt es heute schon akute Probleme, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Große Konzerne aus Exportbranchen wie Automobil und Maschinenbau sind noch entspannt.

Ganz anders sieht es dagegen im Mittelstand und in einigen Berufszweigen aus. Dort bangt man jetzt schon in einzelnen Fachbereichen um Arbeitskräfte.

Eine weitere Problembranche ist der Handel. Ob Metro, Otto oder ausländische Konzerne wie das spanische Modeunternehmen Inditex (Zara) – der Handel kämpft flächendeckend mit seinem unattraktiven Image als Arbeitgeber. “In den vergangenen Jahren haben wir festgestellt, dass in allen Rankings die großen Industriekonzerne und Unternehmensberatungen oben stehen und von den Bewerbern in den Fokus genommen werden”, sagt Otto-Personaldirektor Picard der FAZ. Und damit sind nicht nur Spezialisten gemeint: “Man braucht bei uns Leidenschaft für’s Verkaufen, für das Produkt, für Dienstleistung”, erläutert Jasmin Ukpabia, Personalleiterin bei Inditex Deutschland gegenüber der FAZ. “Wir brauchen weniger die großen Analytiker als die, die auf Menschen zugehen können und einen kreativen Einschlag haben.”

Es muss sich etwas tun, damit die jetzigen Mitarbeiter gehalten und neue Kräfte gewonnen werden. Daran arbeiten die Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Mitteln. Sie erschließen sich z.B. Personengruppen wie Jugendliche, die durch das Raster des Schul- und Ausbildungssystems gefallen sind oder Ältere, die ihre Erfahrung an den Mitarbeiterstamm weitergeben sollen. Ein anderer Ansatz ist die verstärkte Mitarbeiterbindung, um eigene Fachkräfte halten zu können. Standardangebote wie Fitnessstudio und Rückenschule reichen dafür oft nicht mehr aus. Eines ist klar: Mitarbeiterbindung ist Kundenbindung!!

Die Personalressorts der Unternehmen gehen schon bei der Anwerbung neue Wege. Sie suchen etwa die Zielgruppe dort, wo sie vermutet wird. Internetnetzwerke werden zur Anwerbeplattform: von persönlichen Kontakten über Businessnetzwerke wie Xing oder den Marktführer Facebook bis hin zu Youtube-Kanälen und Bewerbungs-Apps für Smartphones.

Der Wettbewerb um hoch qualifizierte Fachkräfte hat definitiv begonnen! Und wenn Sie erfolgreich “mitkämpfen” wollen, dann unterstützen wir Sie natürlich gern dabei. Mit dem Social-Media Wissen von CommunDia haben Sie definitiv die Nase vorn.

Mit unserem Partnerunternehmen TGMC finden wir auch für Sie die richtigen Mitarbeiter. Sprechen Sie uns an.

Der Grouponwahnsinn

14. April 2011 von Georg Blum

Das Internetportal Groupon, bei dem lokale Coupons über das Web verkauft werden, gehört neben Facebook momentan zu den absoluten Stars im Internet. Der monetäre Erfolg und das rasante Wachstum rief auch den Internetgiganten Google auf den Plan. Laut Medienberichten bot Google die stolze Summe von 6 Milliarden US Dollar, um den Couponvertrieb zu übernehmen. Das Angebot wurde jedoch zurückgewiesen. Zu recht, denn das Unternehmen wird nach neuesten Analysen mit seinen 55 Millionen Mitgliedern auf einen Marktwert von 15 Milliarden US Dollar geschätzt.

Groupon ist mittlerweile in rund 40 Ländern ansässig. Ziel des Unternehmens ist es, durch den Verkauf von Rabatt-Coupons, effektive Online-Werbung für lokale Produkte und Dienstleistungen zu generieren und damit den Leuten einen Anreiz zu geben, aus ihren Häusern zu kommen und ihre eigene Stadt zu erforschen.

Groupon dient dabei nicht nur dem Abverkauf, sondern auch dem Marketing. Das Interesse von Markenartiklern ist immens. Eine Idee hierbei ist z.B. Produkteinführungen über Rabattauschreibungen im hoch frequentierten Schnäpchenjäger-Portal zu bewerben.

Ein Hauptgrund für den grandiosen Erfolg des Unternehmens ist die Vernetzung – vor allem über Soziale Netzwerke, wie Twitter oder Facebook. Über solche Portale können die Groupon-User ihre Entdeckungen sehr schnell mitteilen und viral verbreiten. Daraus resultierend bezieht das Unternehmen sehr viele Neukunden aus den Sozialen Netzwerken.

Die beeindruckende Erfolgsgeschichte zeigt wieder einmal auf wie wichtig, effektiv und vor allem machtvoll „Social-Media-Marketing“ ist. Eine professionelle und auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Präsenz in diesen Netzwerken ist unumgänglich und erfolgsfördernd.

Sie wollen wissen, wie das im Einzelnen bei Ihrem Unternehmen aussehen könnte? Rufen Sie uns einfach an! CommunDia steht Ihnen gerne mit Erfahrung und Kompetenz in diesem Bereich beratend zu Seite.

Verfolgt mich die Werbung im Netz?

06. April 2011 von Georg Blum

Die neueste Mode in der Online-Werbung nennt sich „Retargeting“. Besucht man einen Online-Shop ohne etwas gekauft zu haben, bekommt man anschließend für das zuvor gesuchte Produkt überall im Netz Werbung eingeblendet.

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Ein Kunde, welcher ein Geschäft verlässt ohne Etwas zu kaufen, wird anschließend vom Ladenbesitzer unerbittlich verfolgt. Dem Kunden wird in den folgenden Tagen immer und immer wieder dasselbe Produkt zu einem günstigeren Preis angeboten oder man offeriert ihm ähnliche bzw. bessere Produkte zum selben Preis. In unserer “nicht virtuellen” Welt wäre dieses Vorgehen undenkbar, im Netz ist das inzwischen aber durchaus üblich.

Diese Verfahren der gezielten Werbeeinblendung – gegenüber Menschen, die einen Online-Shop ohne einen Kauf verlassen haben – wird „Retargeting“ genannt und hat ein nicht zu verachtendes Potential. Denn ca. „… 95 Prozent aller Besucher, die sich für ein Produkt interessieren, kaufen am Ende doch nicht“, so die FAZ vom 18. Jan. 2011. Durch das schon im Voraus vorhandene Interesse an dem Produkt wirkt die Retargeting-Werbung recht ordentlich. Zehnmal so häufiges Anklicken dieser Werbemittel gegenüber normaler Werbung sind in diesem Zusammenhang nicht unüblich.

Mittlerweile greift nahezu jeder der großen Online-Händler auf diese Methode zurück, um Kunden zurückzuholen. Um die Funktionalität der Retargeting zu gewährleisten, wird den potenziellen Kunden ein Cookie auf die Festplatte gespielt.  So lässt sich nachvollziehen, für welches Produkt sich der Kunde beim Besuch des Online-Shops interessiert hat. Selbst wenn der Kunde die Seite des Online-Händlers nicht mehr besucht, wird ihm die passende Werbung auf anderen Seiten eingeblendet, sofern diese zum Netzwerk des gleichen Retargeting-Anbieters gehören. Die Vorteile für Händler liegen auf der Hand. Das Zurückholen potenzieller Kunden, die leichte Messbarkeit der Effizienz einer Werbung und der gut steuerbare Einsatz, lassen sich hier benennen.

Retargeting ist jedoch lediglich “ein” Instrument der Kundenbindung. Als alleinige Werbeform zur Neukundengewinnung ist es nicht geeignet. Eine Begrenzung der Frequenz ist zudem sehr wichtig, da sich der Kunde von dieser Art der Werbung sehr schnell genervt und bedrängt fühlen kann.

Die Möglichkeiten im Netz verändern sich ständig. Da heißt es konsequent am Ball bleiben und sich der richtigen Maßnahmen bedienen. Commundia unterstützt Sie gerne bei der Optimierung Ihrer multimedialen Werbe- und Marketingmaßnahmen.