Dolmetscher? Brauche ich nicht!
26. November 2010 von Georg Blum
Tja, wenn Sie jetzt denken ich beherrsche alle Sprachen dieser Welt, dann liegen Sie falsch. Getreu dem Motto „Man muss nicht alles wissen, aber man sollte wissen, wo es steht!“, werde ich mir wohl demnächst die – kurz vor der Einführung stehende –Software Transtac besorgen. Mit dieser Software lässt sich jede ins Handy gesprochene Äußerung übersetzen. Diese werden in Echtzeit als Text auf dem Display angezeigt. Die Einsatzzwecke für diese Software sind vielfältig, z.B. zur Unterstützung von Hilfsorganisationen bzw. deren Helfern in Kriesen- und Katasthrophengebieten.
Nice to know: Vorbild für dieses Dolmetscherprogramm war eine Sequenz aus einer Star-Trek-Episode, bei der Captain Kirk und Mr. Spock Kontakt mit Außerirdischen hatten und so ein ähnliches „Übersetzungstool“ nutzten.
Wir sehen und hören uns – vielleicht auch auf dem Mars!
Messbare Online-Brandingkampagnen
17. November 2010 von Georg Blum
„Wer versäumt, sein Image online aufzubauen, ist nicht mehr wettbewerbsfähig“, so Dan Beltramo, CEO von Vizu.com. Das sagt er nicht ohne Grund, denn Vizu.com hat ein System entwickelt mit dem man in Echtzeit misst, wie wirksam Online-Brandigkampagnen sind. Die bisherigen Messverfahren zu Image- und Markenaufbau sind längst veraltet. Laut Beltramo macht das Zählen von Klick- und Conversion Rates nur Sinn für Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen primär online verkaufen. Die Firmen, die offline verkaufen, sollten dagegen wissen, ob ihre Onlinewerbung Aufmerksamkeit, Kaufabsichten, Präferenzen oder positive Assoziationen wecken. Mit dem Ad Catalyst scheint die Klärung dieser Fragen kein Problem mehr zu sein, denn das System ist sehr flexibel und kann jedes Branding-Ziel messen.
Wir freuen uns, dass nun scheinbar endlich die bessere Messbarkeit in der klassischen Werbung Einzug hält. Wenn auch derzeit bisher nur online. Somit bekommt das Credo der CommunDia: „Dialogmarketing ist messbar und Erfolg damit planbar!“ noch mehr Bedeutung. Nicht allen alles, sondern immer gezielt auf die jeweilige Ziel- bzw. Kundengruppe ausgerichtet. Das spart Vertriebs- und Werbekosten. Der Kunde ist zufriedener. Sie sind erfolgreicher.
Sorgfalt in der Kommunikation
15. November 2010 von Jochen Mayer
Gulasch muss nicht immer gleich schmecken! Klar manchmal schmeckts bei uns, manchmal auch nicht und manchmal schmeckts eben erst später. Bei einer inhabergeführten Metzgerei lese ich das mit einem Schmunzeln. Hier hat das Ungeschliffene ja noch die Anmutung von Authentizität. Ich nehme es dem Metzger nicht krumm, wenn ich den Eindruck habe, dass er ein guter Metzger und nicht so geschliffener Texter ist. Hier kocht der Chef sozusagen noch selbst.Der Imagewandel des Vertrieb ist längst überfällig
12. November 2010 von Georg Blum
Eine kurze Umfrage in unserer Agentur ergab, dass sich von genau 3 ehemaligen BWLern während des Studiums genau 3 (also 100 %) für die Spezialisierung Marketing entschieden haben. Vertrieb stand nie auf dem Plan für die Zukunft.
Das Image einer Nervensäge wollte damals keiner von uns haben. Womöglich müsste man da an fremden Türen klingeln und den Bewohnern Heizdecken und Staubsauger verkaufen. Nein, das war nicht unser Ziel. 
Vertrieb bzw. Verkaufen hatte und hat in Deutschland einen schlechten Ruf. Warum das so ist, fragte Julia Löhr in der FAZ den Personalberater von Korn Ferry International Christoph Kleinen. Er beantwortet diese Frage wie folgt: Der Vertriebstätigkeit haftet immer noch der Makel an, sich jemandem anbiedern zu müssen. Dieses negative Bild wird schon während des Studiums vermittelt, denn nur sehr wenige Universitäten bieten Studiengänge an, die den Vertrieb in den Fokus stellen. Dagegen werden Studiengänge mit dem Schwerpunkt Marketing en mass angeboten.
Mittlerweile sind die Aufgaben im Vertrieb bzw. für den Außendienst jedoch viel anspruchsvoller und komplexer geworden. Diese erhöhten Anforderungen erfordern für erfolgreichen Vertrieb meist intelligente und akademisch, auf jeden Fall hervorragend ausgebildete Mitarbeiter.
Ab und zu kommt es sogar vor, dass ein Vertriebschef wegen der variablen Vergütungsanteile mehr verdient als sein Geschäftsführer.
Um die Kurve wieder zu bekommen, stellen wir die o.a. Frage abschließend für uns anders: Nicht Marketing oder Vertrieb! Es funktioniert doch nur im Zusammenspiel. Soll heißen: Clevers Marketing und ein schlagkräftiger Vertrieb bzw. klar in Kampagnen integrierte Außendienstler sind die beste Lösung! Der Aufwand innerhalb des Kundenmanagements orientiert sich am Kundenwert.
Der Irrglaube, der Vertrieb sei wichtiger als das Marketing ist längst überholt. Das ist kein Lippenbekenntnis, weil wir alle Marketing studiert haben.
Nicht nebeneinander, sondern miteinander! Wie das funktioniert erfahren Sie bei uns. Wir haben inzwischen bei über 20 Unternehmen Vertrieb und Marketing verzahnt und erfolgreich zusammengebracht.
Sparbuch war gestern und die Bankberater sind schon lange weg
10. November 2010 von Georg Blum
Interaktive Schaufenster, Präsentationsbildschirme, Geldautomaten, die die Kunden an der Pupille oder am Fingerabdruck identifizieren und fehlende Bankberater – das sind die Möglichkeiten, die die Bankfiliale der Zukunft tatsächlich ausschöpfen könnte.
Manch einem wird „Angst und Bange“, wenn der vertraute Bankberater plötzlich durch ein Hightech-Bildschirm ersetzt wird. Accenture, eine Unternehmensberatung, hat in einem französischen Technologiepark die Bankfiliale der Zukunft installiert.
Die Filiale der Zukunft sieht also wie folgt aus: Es gibt einen Automatenbereich, einen Begrüßungsbereich mit zahlreichen Bildschirmen zu Angeboten sowie interaktiven Bildschirmen mit direkter Verbindungsmöglichkeit zu einem Berater. Es gibt – man höre und staune – doch noch Bankberater, die allerdings nur standardisierte Dienstleistungen anbieten und es gibt auch einen Beratungsbereich, wobei dieser keine vertrauensvolle Atmosphäre aufkommen lässt. Der Grund dafür ist, dass an dem sternenförmigen Tisch mehrere Berater arbeiten, die von ihren Kollegen nur durch Vorhänge getrennt sind.
Dem Handy kommt in diesem Ensemble eine Schlüsselfunktion zu. So können z.B. digitale Broschüren auf das Handy herunter geladen oder der Zahlungsverkehr darüber abgewickelt werden.
Doch einige Probleme scheint es doch noch zu geben. Werden sich die Kunden tatsächlich auf den interaktiven Schaufenstern auf der Straße über Anlagethemen informieren? Wird ein Bankkunde wirklich ein Gespräch mit einem – nur auf einem großflächigen Bildschirm präsenten – Anlageberater führen und das in aller Öffentlichkeit?
Alles in allem kann man feststellen, dass das verloren gegangene Vertrauen der Kunden nach der Finanzkrise sicher nicht mit einem Szenario, welches stark an George Orwells „1984“ erinnert, zurück gewonnen werden kann.
Spannend hierzu sind auch die Tests der Deutschen Bank. In verschiedenen Standorten u.a. Berlin Friedrichstrasse im Q 110 bekommt man einen ganz neuen Eindruck einer Bankfiliale. Vom Bistro über einen Lese- und Sitzbereich bis zum Lifestyle-Shopping. All dies wird neben den klassischen Bankdienstleistungen in einer völlig neuen Atmosphäre angeboten. Interessant ist zu beobachten wie Personen darauf reagieren.
Es wird nicht allen gefallen. Aber das ist auch nicht das Ziel. Nicht allen alles eben!




