Literaturtipp für Erstrundenausscheider
18. Juni 2010 von Ralf Roßkopf
Dieter Lange: Sieger erkennt man am Start – Verlierer auch
Ein völlig neuer Ansatz in der Persönlichkeitsentwicklung. Wir scheitern nicht an der Realität, sondern an unseren subjektiven Wahrnehmungen, verhärteten Vorurteilen und überzogenen Erwartungen. Dabei entscheidet vor allem die richtige Perspektive über Erfolg und Misserfolg: Sieger erkennt man bereits am Start, behauptet der Toptrainer und Psychologe Dieter Lange und rät: Wer ein Problem lösen will, muss sich erst einmal von dem Problem lösen.
Wie das geht? Provokant, kurzweilig und voll verblüffender Einsichten weist Dieter Lange den Weg zu einer neuen, offenen Einstellung und zeigt, wie wir unseren Horizont systematisch um neue Sichtweisen erweitern.
Dieter Lange ist ein weltweit angesehener Toptrainer und Coach
Er zählt zu jenen seltenen Top-Führungskräfte-Trainern, von denen entscheidende Impulse für Veränderungen in Unternehmen ausgehen.
Seine brillante Rhetorik, bewegende Sprachbilder und Metaphern machen seine Auftritte zu einzigartigen Erlebnissen in freier Rede. Für mich das Highlight des Stuttgarter Wissensforums 2009. Dieter Lange lehrt u. a. als Gastdozent an der Harvard Business School und an der Universität St. Gallen.
Dieter Lange: Sieger erkennt man am Start – Verlierer auch.
1. Auflage 2010, Econ Verlag, 233 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-430-20088-2
Literaturtipp für WM-Geschädigte
11. Juni 2010 von Ralf Roßkopf
Richard Branson: Losing My Virginity – The Autobiography
Spaß, schreibt Richard Branson, sei das wichtigste Geschäfts- und Erfolgskriterium in seinem Konzern Virgin. Spaß hat Branson zum Milliardär gemacht, und selten machen Memoiren nur annähernd so viel Spaß oder sind so flott geschrieben wie die des wohl unterhaltsamsten Unternehmers Europas.
Branson schreibt vom Grundstein seines Erfolges, der Veröffentlichung der Mike Oldfield Platte Tubular Bells 1973; vom nackten, von einer Waffe bedroht flüchtenden Keith Richards und vom Ritterschlag durch Königin Lisbeth II 1999.
Amüsant dargestellt – die Höhen und Tiefen des Abenteurers –
ob beim Rekordversuch, die Erde nonstop als erster Mensch zu umrunden oder bei der Klage von British Airways gegen Virgin, die zur höchsten Schadensersatzleistung der britischen Geschichte führte.
Business ist wie Rock ’n Roll
Bei ihm entscheidet der Bauch – seine Alles-oder-nichts-Taktik kann ihn ruinieren oder die nächste Milliarde verdienen lassen.
Ab 2012 können Sie mit Bransons Space Ship Two Weltraumflüge buchen. Am sympathischsten ab Kiruna in Schweden. 300 Personen haben sich das 200.000-Lappen(Euro)-Abenteuer bereits gesichert!
Empfehlung: Lesen! Bildet mehr als ein Jahr „Wer wird Millionär“ mit Günter Jauch!
1. Auflage 2007, 624 Seiten, Englisch
Random House UK
ISBN 978-0-7535-1300-2
Alles eine Frage der Fügung, ah Führung
08. Juni 2010 von Georg Blum
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich wende mich heute an Sie mit einer Frage, die mich schon seit Monaten beschäftigt:
Wartet unsere Kanzlerin auf eine glückliche Fügung?
Denn ich möchte Ihnen in aller Deutlichkeit sagen, was zurzeit abläuft, ist mit dem Wort Führung nur eingeschränkt umschrieben.
Beispiel: Die geplante Gesundheitsreform
Da steht im Koalitionsvertrag von allen drei Parteien vereinbart, dass man sich geeinigt hat, in dieser Legislaturperiode eine Gesundheitsreform durchzusetzen. Gut. Das hören wir schon seit Jahren. Aber was hat das mit Fügung und Führung zu tun?
Seit Monaten sagt die FDP, eine Gesundheitsreform wird über eine Kopfpauschale stattfinden. Und es gibt Mitspieler in der Regierungsmannschaft, oder besser Verteidiger (CSU), die schon seit Monaten Gegner der Kopfpauschale sind. OK. Nur warum haben die dann beide den Koalitionsvertrag unterschrieben?
Es gibt einen Gesundheitsminister (Rösler), der seit Monaten weiß, dass die CDU schon Pickel bekommt, wenn man das Wort „Kopf“ nur in den Mund nimmt. Ganz auszusprechen wagt man dieses „Un-Wort“ in der Nähe eines CSU-Granden sowieso nicht. Dies könnte Vulkan- oder Lama-artige Auswürfe zur Folge haben. Und wir wollen ja nicht schon wieder den Luftverkehr behindert sehen.
Zwischen-Fazit: Die Kontrahenten und ihre Allgemeinplätze sind seit langem klar „spür-, sicht-, les-, fühl- und hörbar“ abgesteckt. Warum lässt Frau Merkel dann zu, dass Herr Rösler letzte Woche einen Vorschlag unterbreitet, der von vornherein zum Widerspruch führt?
Wartet Sie auf eine Fügung, dass einer der beiden Kontrahenten klein beigibt? Die „Schafskopferten granteln“ so laut wie ein bayrischer Löwe. Der „liebe Philip“ biegt sich wie ein Bambus im Wind. Aber von klarer Führung ist hier nichts zu erkennen.
Fazit: Lassen Sie in Ihrer Firma ein wichtiges, beinahe überlebenswichtiges, Konzept entwickeln, wenn Sie von vornherein wissen, dass es sich in den Grundsätzen nicht durchsetzen lässt? Reden die in Berlin noch miteinander?
Scheinbar nicht. Und das ist das Problem. Führung hat etwas mit Kommunikation zu tun. Nicht mit Fügung.
PS: Alle drei auf einem Bild? Unmöglich.
Mini fahren bringt Maxi Spaß – Teil 2
28. April 2010 von Georg Blum
Ohne Worte oder wer war noch mal Meat Loaf?
Mitarbeiter-Motivation: Rübe, Wurst, Geld oder Liebe
26. April 2010 von Georg Blum
Eine nette idee ist die Darstellung der intrinsichen Motivation in diesem Film.
Behavioral Economics of Intrinisc Motivation from jeff monday on Vimeo.

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