Mein Effizienztipp des Jahres: Excel-Dateien formatiert versenden
05. November 2011 von Georg Blum
Jeder bekommt heutzutage viele Mails mit Anhang. Sicherlich auch viele mit Excel-Sheets. Nur ist es ein absolutes Ärgernis, dass (meiner gefühlten Auszählung nach) 90 % der Sheets unformatiert ankommen.
Sie wollen sich den Inhalt anschauen und wie es in Excel üblich ist, sind nicht nur 3 Zahlen sondern 300 Zahlen drauf; somit unmöglich alles am Bildschirm zu erfassen.
Die Folge ist ein unvermeidlicher Klick auf das Druckersymbol. Nur wer diesen Schritt bzw. Klick ohne Prüfung macht, produziert schnell Papier für den Müll bzw. löst eine Kahlrasur ganzer Wälder aus. Und das, obwohl in meist genau diesen Mails im Anhang steht: Bitte drucken Sie diese Mail nur im Notfall aus, weil …
Mal ganz provokant: Das ist absoluter Mist und Papier- bzw. Zeitverschwendung.
Wie viel Zeit wird dadurch verplempert, weil die versendeten Daten nicht formatiert sind?
Was glauben Sie?
Annahme:
Ein Unternehmen hat 500 MA, jeder versendet im Schnitt 25 E-Mails pro Tag. Davon sind 10 % mit Excel-Anhang. Von denen wiederum sind 90 % unformatiert. Macht bei 200 Arbeitstagen im Jahr: 225.000 E-Mails mit unformatiertem Anhang pro Jahr.
Bei einer Minute Bearbeitungszeit für die Formatierung und der Annahme, dass ca. 5 “Glückliche” Empfänger diese E-Mails im Schnitt erhalten, kommen wir auf einen ZUSÄTZLICHEN Zeitaufwand von “Sage und Schreibe” 781,5 Arbeitstagen für den zusätzlichen Formatierungsaufwand.
Bewerten wir dann einen Arbeitstag je Mitarbeiter mit 500 Euro, kommt die stolze Summe von ca. 390.000 Euro “Un(sinnigen)kosten” pro Jahr heraus.
Wenn man sich diesen Aufwand nur annähernd einsparen würde, könnte man viel Geld zu Weihnachten für einen guten Zweck spenden.
Abgesehen davon, was mit der gewonnen Zeit alles angefangen werden kann: Kaffee trinken, Fingernägel schneiden, Kollegen ärgern, Bleistift spitzen. Von effizienter Arbeit will ich gar nicht reden, äh schreiben.
Effiziente Kampagnenplanung
13. Juli 2011 von Jochen Mayer
Kampagnenplanung ist eine zentrale Aufgabe im Marketing. In kleinen wie in großen Unternehmen. Und Kampagnen gibt es sehr sehr viele. Werbung in Printmedien für eine neue Produktlinie, der Social Media Auftritt bei Facebook, die 500 Jahre Feier, die Akquisition eines Wettbewerbers und die Unterstützung der Handelsorganisation.
Kampagnenplanung ist eine Aufgabe, die man wunderbar automatisieren kann. Könnte. Das Potenzial, das dadurch zu heben ist, ist in praktisch allen Marketingabteilungen die ich kenne groß oder sehr groß. Doch manchmal scheint es, als wehren sich Marketingmanager nach Kräften dagegen und das liegt an zwei Dingen:
Der erste Grund liegt schon im Begriff “automatisieren”. Den mögen Marketingmanager gar nicht. Wenn überhaupt, gehört er ihrer Meinung nach in die Produktion. Im Marketing selbstversteht man sich intuitiv und kreativ und wenn man mehr von etwas braucht, dann ist es Freiraum für den Freigeist. Das kann so tief sitzen, dass man nach der Nennung des bösen A-Wortes, gar nicht mehr zuhört. Dabei muss automatisieren gar nicht heißen, Intuition, Kreativität, Erfahrung und Fingerspitzengefühl zu technisieren, sondern im Gegenteil die Arbeiten, die gerade Marketing Experten sowieso leiden können wie Reisekostenabrechnung oder Rückenschmerzen: Die administrativen Prozesse im Marketing.
Vielleicht nimmt man diese Arbeiten ab einer gewissen Position gar nicht mehr wahr. Doch sie werden erledigt. Täglich. Oft aber nicht durch Software, sondern durch Praktikanten und Assistenten. Und zwar durch sehr viele Praktikanten und Assistenten, zu Sonderarbeitszeiten. Nicht nur durch die eigenen, sondern durch die der Agenturen mit denen man zusammenarbeitet. Jetzt machen Sie damit mal ein Reporting!
Der zweite Grund ist die Aversion gegen IT. Außer wenn es eine App für das iPad gäbe. Sobald man die IT dazu braucht ist es vorbei. Viele selbst technisch affine Marketing Manager haben eine Lektion gründlich gelernt: Lege dich nie mit der IT an, du verlierst immer … und wenn es ganz schlimm kommt, erhältst du ab sofort keine Emails mehr. Die Rettung ist Kampagnenmanagement mit Excel. Excel ist großartig, denn es ist eh auf allen PCs, Verzeihung Macs, installiert und damit unpolitisch.
Lassen wir uns doch nochmal auf der Zunge zergehen was hier passiert: Obwohl nichts mehr ohne IT funktioniert, gibt das Marketing dieses essentiell notwendige Instrument aus der Hand. An die IT. Die IT macht vieles, aber eins nicht: Marketing Abteilungen freiwillig mit moderner Software auszustatten. Kampagnenplanung mit Excel in dezentralen Marketingorganisationen aber ist, wie wenn das Controlling SAP abschafft und die Taschenrechner wieder rausholt.
Es gibt auch richtig gute Software dafür. Zum Beispiel den Marketing Planner. Nur dafür kämpfen, müssen Sie.
Springer hat sich dieses Mal den Wecker gestellt
08. Juni 2011 von Georg Blum
„Mit der (frühzeitigen) Übernahme der Prospekt-Plattform Kaufda.de vermeidet Springer einen alten Fehler, die Online-Firmen in eigenen Märkten zu unterschätzen.“, so Werben &Verkaufen 10/2011.
Das 2008 gegründete Unternehmen Kaufda zeigt auf Online-Karten die Händler, die mit Prospekten werben und bildet die jeweiligen Prospekte auch gleich ab. Derzeit hat Kaufda noch geringe Marktumsätze. Die Reichweite von Kaufda kann sich, mit 11 Millionen Unique Usern im Monat, aber durchaus schon sehen lassen. Mit den Kaufda-Apps für iPhone, iPad und Android-Handys ist das Unternehmen auch bestens für einem weiteren wichtigen Zukunftstrend, die Zunahme der Mobilität, super gerüstet.
Auch die Forderung der Kunden nach einem Wirkungsnachweis können mit der Kaufda-Plattform erfüllt werden. Gezahlt wird nur, wenn ein Prospekt vom Endkunden auch tatsächlich geöffnet wurde. Für den detaillierteren Nachweis der Werbewirkung bietet Kaufda eine Reihe weiterer Tools an. Mit diesen lassen sich z.B. Rückschlüsse auf die Beliebtheit bestimmter Produkte ziehen.
Die Zukunft dieser Prospekt-Plattformen wird sicherlich auch in einer intelligenten Verknüpfung mit den derzeit auch sehr aktuellen Mobil-Coupons oder Groupons dieser Welt liegen.
Wenn auch Sie das Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“ schätzen, dann sollten wir uns unbedingt zusammensetzen, um gemeinsam die Trends in Ihrer Branche aufspüren und für Sie nutzbar machen!
Das Jahr der Tablet-Computer!
18. Mai 2011 von Georg Blum
Eigentlich sollte das vergangene Jahr 2010 schon das Jahr der Tablets werden. Aber nachdem die Konkurrenz durch „zum Teil haarsträubende Patzer“ glänzte und somit Apple das Spielfeld fast komplett überlies, können wir als potenzielle User nun getrost auf dieses Jahr hoffen.
„Der Tablet-Computer befindet sich auf dem Weg von einem Nischen- zu einem Massenprodukt.“, stellt die FAZ vom 4.1.2011 fest. Warum das so ist? Apple legte 2010, in gewöhnt professioneller Art und Weise, die marketing- und medientechnischen Saatkörner aus. Rückblickend erfreut dies die gesamte Branche. „Der Konzern aus Cupertino verkaufte im vergangenen Jahr deutlich mehr als 10 Millionen Stück eines Gerätes, von dem man sich anfangs fragte, wofür es eigentlich taugt. Heute weiß es mancher noch immer nicht so recht, aber die Frage wird nicht mehr gestellt.“, so formuliert die FAZ das Tablet-Phänomen.
Ich selbst bin begeisterter iPad-Nutzer: Ob Office-Anwendungen, 14 Tageszeitungen, 6 Zeitschriften, die halbe Social-Media Welt, Info-Portale, Skype, mein persönlicher Favorit Flipboard sowie unzählige Reise-Buchung-Apps. Mein Tablet-Computer ist definitiv kein Spielzeug. Er ist die genialste Erfindung der letzten 10 Jahre und revolutioniert vieles!
So wird diese Technologie mit Sicherheit schon bald im Vertrieb Einzug halten, das dröge Laptop ersetzen und „Handarbeiter“ wie Adolf Würth überzeugen. Der schaffte das Laptop ab, weil die „Hochfahrzeiten“ zu lang waren und aufgeklappte Bildschirme den Kunden stören. Die Vorteile liegen auf der Hand, z.B. weil man sofort online ist und sich so vor allem ältere Mitarbeiter „im Fingerstreich“ selbst von komplexen CRM-Anwendungen begeistern lassen.
Die Aussagen der Analysten zum Tablet-Markt liegen weit auseinander. Danach sollen zwischen 35 bis 100 Millionen Tablet-Computer über den Ladentisch gehen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner nennt einen durchaus realistischen Wert von um die 50 Millionen Geräte. Was auch immer zutreffen wird, alle gehen von einem kräftigen Wachstum aus! Ich auch!
Wir sind gespannt, was sich die Apple-Konkurrenten einfallen lassen, um sich nicht nur die Krümel, sondern ganze Tortenstücke dieses neu entstehenden Marktes zu sichern. Wobei wohl Apple nach wie vor die Schwarzwälder Kirschtorte darstellt. 
Der Grouponwahnsinn
14. April 2011 von Georg Blum
Das Internetportal Groupon, bei dem lokale Coupons über das Web verkauft werden, gehört neben Facebook momentan zu den absoluten Stars im Internet. Der monetäre Erfolg und das rasante Wachstum rief auch den Internetgiganten Google auf den Plan. Laut Medienberichten bot Google die stolze Summe von 6 Milliarden US Dollar, um den Couponvertrieb zu übernehmen. Das Angebot wurde jedoch zurückgewiesen. Zu recht, denn das Unternehmen wird nach neuesten Analysen mit seinen 55 Millionen Mitgliedern auf einen Marktwert von 15 Milliarden US Dollar geschätzt. 
Groupon ist mittlerweile in rund 40 Ländern ansässig. Ziel des Unternehmens ist es, durch den Verkauf von Rabatt-Coupons, effektive Online-Werbung für lokale Produkte und Dienstleistungen zu generieren und damit den Leuten einen Anreiz zu geben, aus ihren Häusern zu kommen und ihre eigene Stadt zu erforschen.
Groupon dient dabei nicht nur dem Abverkauf, sondern auch dem Marketing. Das Interesse von Markenartiklern ist immens. Eine Idee hierbei ist z.B. Produkteinführungen über Rabattauschreibungen im hoch frequentierten Schnäpchenjäger-Portal zu bewerben.
Ein Hauptgrund für den grandiosen Erfolg des Unternehmens ist die Vernetzung – vor allem über Soziale Netzwerke, wie Twitter oder Facebook. Über solche Portale können die Groupon-User ihre Entdeckungen sehr schnell mitteilen und viral verbreiten. Daraus resultierend bezieht das Unternehmen sehr viele Neukunden aus den Sozialen Netzwerken.
Die beeindruckende Erfolgsgeschichte zeigt wieder einmal auf wie wichtig, effektiv und vor allem machtvoll „Social-Media-Marketing“ ist. Eine professionelle und auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Präsenz in diesen Netzwerken ist unumgänglich und erfolgsfördernd.
Sie wollen wissen, wie das im Einzelnen bei Ihrem Unternehmen aussehen könnte? Rufen Sie uns einfach an! CommunDia steht Ihnen gerne mit Erfahrung und Kompetenz in diesem Bereich beratend zu Seite.




