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	<title>No big Deal. &#187; Vertrieb ist fragwürdig</title>
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	<description>Vertrieb ist Kunst, Kommunikation, komplexe Managementdisziplin, Psychologie pur, Lachen und Ver- wunderung, Wissenschaft, Unvorhersagbares und Menschliches. Wir sind Vertriebsprofis, Berater und Kommunikationsexperten. Hier sind unsere Erlebnisse. Nehmen Sie teil, it's no big deal.</description>
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		<title>Neulich im POS</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 18:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist Service]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist fragwürdig]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag war ich im POS. POS kennen Sie? Der Point of Sales. Früher sagte man auch einfach Geschäft dazu. Oder Zigarettenautomat. POS ist das, was zwischen Ihnen und dem Erfolg steht. Also wenn Sie Hersteller von irgendetwas sind. Dann verbindet Sie mit den POSsen so ein bisschen eine Hassliebe.  Sie brauchen sie, aber sie mögen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag war ich im POS. POS kennen Sie? Der Point of Sales. Früher sagte man auch einfach Geschäft dazu. Oder Zigarettenautomat. POS ist das, was zwischen Ihnen und dem Erfolg steht. Also wenn Sie Hersteller von irgendetwas sind. Dann verbindet Sie mit den POSsen so ein bisschen eine Hassliebe.  Sie brauchen sie, aber sie mögen sie nicht. Zum einen weil Sie  den Profit mit ihnen teilen müssen und zum anderen weil sie nicht tun was Sie wollen. Dabei haben Sie als Hersteller ganz tolle Vorstellungen davon. Ihr ambitionierter Junior Marketing Leiter kam erst neulich wieder auf herausragende Ideen, wie sich ein POS möblieren sollte und wie er seine Verkäufer auszubilden hat. Auf seine eigenen Kosten selbstverständlich &#8211; dafür gabs einen Klapps auf die Schulter. Ein POS sieht das ganz anders. Der wiederum hat unglaublich scharfsinnige Vorstellungen von der Unterstützung, die er von Ihnen als Hersteller erwartet. Im Kern geht es um die Übernahme der Kosten eines neuen verkaufsfördernden Mobiliars und der nachhaltigen Schulung seiner Verkäufer.</p>
<p>Ich weiß nicht ob wir diesen spirituellen Dualismus in einem Blogpost aufgelöst bekommen. Doch Tatsache ist, das POSse bereits sehr viel tun. Wobei ich jetzt hier nicht in erster Linie Zigarettenautomaten hervorheben möchte, die es einfach nicht schaffen die Zigarretten (sog. Fallgut) erst rauszugeben, wenn vorher die EC-Karte wieder abgezogen wurde. Das können nur Bankautomaten. Und da glaubt man schon leichtfertig, es gäbe kein Bankgeheimnis mehr.</p>
<p>Nein ich möchte auf Supermärkte aufmerksam machen. Die machen es sich wirklich nicht leicht. Einkaufen soll ein Shoppingerlebnis sein. So genieße ich stets die aufwändig produzierte akustische Begleitwerbung aus, an der Decke für das menschliche Auge unsichtbar gemachten, Lautsprechern. Ein Traum. Zumindest wenn man auf in Mundart vorgetragene Gedichte von Achtklässlern steht. Jedesmal wenn ich ein im Laiensingsang wie bei Omas 70sten vorgetragenes &#8220;Gutes muss nicht teuer sein, zum Beispiel 100 ml Saft statt 2,99 nur 2,49&#8243; oder &#8220;machen Sie doch mal wieder eine leckere Fischpfanne, mit ..&#8221; schaue ich neugierig durch die Gänge und warte darauf, dass die Konsumenten scharenweise vor Freude hüpfen und begeistert schreien &#8220;ja super, das mach ich. Eine tolle Idee. Wo darf ich es kaufen?&#8221;.</p>
<p>Pfeiffendeckel. Kein Schwein reagiert darauf. Haben Sie schon mal jemand darauf reagieren sehen? Oder überhaupt zuhören? Vielleicht wäre es schlauer, sich die unglaubwürdigen und grotten schlechten POS-Werbesprüche zu schenken und dafür die Musik weiterlaufen zu lassen. Zumindest würde man dann die positive Atmosphäre, die man mit der Musik ja ursprünglich schaffen wollte, aufrecht erhalten. Bei aller Freude an Ehrgeiz: Gras wächst auch nicht schneller wenn man dran zieht. Und wenn man schon dran ziehen will, dann könnte man auch Konsumentenrandgruppen wie mich anlocken: Mit sauberen Griffen an Einkaufswagen und sauberen von-diesen-vor-Dreck-strotzenden-Kassenband-zum-Nächsten-Abstandshaltern, von denen niemand zu wissen scheint wie sie heißen, mit sauberen Toiletten, mehr geöffneten Kassen, freundlichem Personal, besserer Auszeichnung in der Gemüseabteilung und vor allem guten Produkten. Manchmal glaube ich, ich bin einfach zu anspruchsvoll.</p>
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		<title>Merry Christmas</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2010/06/24/merry-christmas/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 11:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist fragwürdig]]></category>

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		<description><![CDATA[Halbzeit: heute in sechs Monaten ist Weihnachten!
Dies ist eine faire Warnung
Soll also bitte niemand überrascht sein, wenn er am 24. Dezember 2010 weder Geschenke noch ein Flugticket in eine christen- bzw. konsumrauschfreie Zone hat.
Jedes Jahr kann man mich aufs Neue orientierungslos erleben, wenn ich im August, am Ende der Sommerferien, um die ersten Lebkuchen-Sonderverkaufsflächen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2010/06/Weihnachtskalender.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-845" title="Weihnachtskalender" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2010/06/Weihnachtskalender-205x300.jpg" alt="" width="205" height="300" /></a>Halbzeit: heute in sechs Monaten ist Weihnachten!</p>
<p><strong>Dies ist eine faire Warnung</strong></p>
<p>Soll also bitte niemand überrascht sein, wenn er am 24. Dezember 2010 weder Geschenke noch ein Flugticket in eine christen- bzw. konsumrauschfreie Zone hat.</p>
<p>Jedes Jahr kann man mich aufs Neue orientierungslos erleben, wenn ich im August, am Ende der Sommerferien, um die ersten Lebkuchen-Sonderverkaufsflächen im LEH irre. Der Begriff „Saisonale Produkte“ ist im Fall von Weihnachtsbäckerei etwas verwirrend.</p>
<p>Neben der Möglichkeit, eine Saison ins Unerträgliche auszuweiten, werden immer neue Anlässe und Saisons für den Produktkalender des Handels gesucht.<br />
 <br />
 </p>
<p><strong>Multi-Kulti-Erntedankfest  – kleiner Produktkalender für Orientierungslose</strong></p>
<p>21./24. Juni – Mittsommernacht<br />
IKEA hat uns die Mittsommernacht näher gebracht und lockt zum Midsommarfest mit Rabatten für die Fans von Inbusschlüsseln, Kerzen und Knäckebrot.</p>
<p>20. September 2010 – Weinbrandbohnentag<br />
Dieser Tag hat Charme – endlich ist die Mon-Chéri-freie Zeit beendet und es ist wieder „gut Kirschen essen“ im Piemont mit Claudia Bertani.</p>
<p>31. Oktober – Halloween<br />
Aus den USA ist die Halloween-Welle und der dazugehörende Tinnef zu uns geschwappt – von Kürbisschokolade bis zur Zombiemaske.</p>
<p>3. Donnerstag im November – Beaujolais Nouveau<br />
Ein Marketing-Gag der Weinbauern des Beaujolais um Ihren Primeur, Erstwein, auf den Markt zu spülen. In meiner Heimat am Kaiserstuhl würde man mit dem Fusel nicht mal einen Gewindebohrer kühlen.</p>
<p>24. Dezember – Heiligabend<br />
„Ihr Kinderlein kommet!“, „o du fröhliche“… die Loblieder des Einzelhandels – statt Stern dienen heute Sonderangebote als Navigationshilfe für die Könige des Konsums.</p>
<p>Die Liste der Erntedankfeste für den Handel ließe sich bequem fortsetzen.</p>
<p>Welches ist Dein Lieblingstag – lass und daran teilhaben!</p>
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		<title>Was Griechenland mit Kundenbindung zu tun hat?</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2010/06/05/was-griechenland-mit-kundenbindung-zu-tun-hat/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 06:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Service]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Leserin, Lieber Leser, 
im Moment spricht und schreibt alles über Griechenland (und evtl. bald auch über Portugal und Spanien). Dass die Themen nicht Wein, Akropolis oder Olivenöl sind, das wissen Sie alle. Nur was hat die griechische Staats-Insolvenz mit Kundenbindung bzw. CRM zu tun?
Ganz einfach: Die EU ist ein Club und das Präsidium hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, Lieber Leser, </p>
<p>im Moment spricht und schreibt alles über Griechenland (und evtl. bald auch über Portugal und Spanien). Dass die Themen nicht Wein, Akropolis oder Olivenöl sind, das wissen Sie alle. Nur was hat die griechische Staats-Insolvenz mit Kundenbindung bzw. CRM zu tun?<br />
Ganz einfach: Die EU is<a href="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2010/06/Segesta.jpg" rel="lightbox"><img src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2010/06/Segesta-150x150.jpg" alt="" title="Segesta" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-777" /></a>t ein Club und das Präsidium hat sich nicht ausreichend Gedanken gemacht, was passiert, wenn einer die Kriterien und Anforderungen einer Mitgliedschaft nicht mehr erfüllt.</p>
<p>Genauso ist das häufig bei Kundenbindungsprogrammen. Firmen entwickeln die schönsten und tollsten Programme nach dem Motto &#8221; Wenn Sie dies tun, erhalten Sie das&#8221; oder &#8220;Wenn Sie x Euro Umsatz machen, dann bekommen Sie den Platin-Super-Sonder-Status plus persönlich gravierter Karte&#8221;. Und alle haben sich lieb. Der Kunde freut sich, dass er gepampert wird. Die Firma freut sich, dass sie endlich die besten Kunden differenziert behandelt.</p>
<p>Nur was ist, wenn sich das Kauf-Verhalten ändert die Umsatzschwelle zum Sonderstatus auf einmal nicht mehr erreicht wird? Haben wir das durchdacht und kommuniziert, was dann passiert? Erkenne ich meinem lieben und guten und (ehemals) besten Kunden einfach den Platin-Status ab?</p>
<p>Meistens sagt dann der Geschäftsführer: &#8220;Oje, wir können doch die gute und langjährige Beziehung zu Frau/Herrn xy nicht einfach aufs Spiel setzen. Sie/Er könnte ja dadurch extrem verärgert sein.“</p>
<p>Einfaches Fazit:<br />
Ob Kundenbindung oder EU-Mitgliedschaft (oder oder), man sollte sich immer Gedanken machen, was passiert, wenn man nicht mehr zusammen passt oder die Anforderungen von einer Seite nicht mehr erreicht werden.</p>
<p>Warum werden Verträge abgeschlossen? Doch nicht für die Zeit, wenn alles Friede, Freundschaft und Eierkuchen is(s)t. Doch nur für die Situation, wenn es Streit gibt oder Leistungsmerkmale oder Anforderungen nicht erfüllt werden. </p>
<p>Wer diese Ausschluss- oder Beendigungskriterien von Anfang an definiert und kommuniziert, hat es in kritischen Situationen mit seinen Kunden einfacher. Denn aus Sicht des Unternehmens kann man sagen: Leider Ende und aus. Oder wir stufen den Kunden einen Status tiefer ein. Oder, &#8220;OK, ich lasse Sie noch (gnädigerweise) als Platin-Kunde im Programm, aber nach 12 Monaten müssen wir (auch den anderen gegenüber) konsequent sein&#8221;. </p>
<p>„Konsequent“ klingt hart, meinen Sie. Meine Frau praktiziert diese „klare Konsequenz“- Methode sehr erfolgreich im Kindergarten. Die Kinder lieben Sie dafür. Komisch? Nein überhaupt nicht &#8211; nach unseren Erfahrungen mit über 6 betreuten Kundenbindungsprogrammen &#8211; ganz und gar nicht. </p>
<p>Nicht allen alles!</p>
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		<title>Das Internet in Zahlen</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2010/03/23/das-internet-in-zahlen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 22:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vertrieb ist Networking]]></category>
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		<description><![CDATA[
JESS3 / The State of The Internet from JESS3 on Vimeo.
Dieses Video ist sehr bemerkenswert. Leider etwas schnelle, aufeinanderfolgende Abfolge von Infos. Aber in Slow-Motion kann man alles erfassen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9641036&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9641036&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/9641036">JESS3 / The State of The Internet</a> from <a href="http://vimeo.com/jessesaves">JESS3</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Dieses Video ist sehr bemerkenswert. Leider etwas schnelle, aufeinanderfolgende Abfolge von Infos. Aber in Slow-Motion kann man alles erfassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Manager surfen 2 h täglich im Web – Ist das so?</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2009/11/14/7-manager-surfen-2-h-taglich-im-web-%e2%80%93-ist-das-so/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 16:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine jüngst in der FAZ (09.11.09) veröffentlichte Umfrage der Firma Virtual Identity beschreibt als wichtigstes Ergebnis: Manager surfen zwei Stunden im Netz, für die bessere Entscheidungsvorbereitung. Das sind bei einem 10 Stunden-Arbeitstag 20 % der Arbeitszeit.
Wir wissen nicht, bei welchem Friseur die Befragten auf dem Stuhl saßen, während die Umfrage durchgeführt wurde. Aber ein wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine jüngst in der FAZ (09.11.09) veröffentlichte Umfrage der Firma Virtual Identity beschreibt als wichtigstes Ergebnis: Manager surfen zwei Stunden im Netz, für die bessere Entscheidungsvorbereitung. Das sind bei einem 10 Stunden-Arbeitstag 20 % der Arbeitszeit.</p>
<p>Wir wissen nicht, bei welchem Friseur die Befragten auf dem Stuhl saßen, während die Umfrage durchgeführt wurde. Aber ein wenig bezweifeln wir das Ergebnis schon. Denn die Kernaufgaben der befragten Manager, welche aus mittelgroßen Unternehmen stammen, sind Kunden zu besuchen, in Meetings zu sitzen, Coaching und Jour-fixe abzuhalten und Entscheidungen zu treffen sowie diese zu verkünden. Von der Aufgabe Strategien zu entwickeln und umzusetzen, mal ganz abgesehen.</p>
<p>Fazit: Die Aussage „täglich 2 h im Web“ ist somit in die Kategorie „Ziele, Wünsche und Träume“ einzuordnen. Also hüllen wir besser den Mantel (des Schweigens) über diese Studie &#8211; den wir mit der zunehmenden Erderwärmung immer seltener benötigen.</p>
<p>En Garde und auf zur Diskussion, liebe Manager: Wie viel Stunden surfen Sie zur Entscheidungsvorbereitung im Netz? Videos anschauen, Blogs schreiben und Online spielen gilt nicht. J</p>
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		<title>Hartz 400.000 oder ein harter Versorgungsfall</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2009/08/07/hartz-400000-oder-ein-harter-versorgungsfall/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 21:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Verhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist fragwürdig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit wird vor dem Landgericht Karlsruhe der Fall EnBW gegen Utz Claassen verhandelt. Es geht um die &#8220;einmalige&#8221; Vertragsklausel, die ihm nach dem Ausscheiden bei der EnBW ein Überbrückungsgeld von 400.000 Euro !!! pro Jahr bis zum Alter von 63 Jahren gewährt.
Egal wie das Verfahren ausgeht, kann man hierzu nur sagen: Wie kann man so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit wird vor dem Landgericht Karlsruhe der Fall EnBW gegen Utz Claassen verhandelt. Es geht um die &#8220;einmalige&#8221; Vertragsklausel, die ihm nach dem Ausscheiden bei der EnBW ein<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-561" title="trikot_hartz4" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2009/08/trikot_hartz4-150x150.jpg" alt="trikot_hartz4" width="150" height="150" /> Überbrückungsgeld von 400.000 Euro !!! pro Jahr bis zum Alter von 63 Jahren gewährt.</p>
<p>Egal wie das Verfahren ausgeht, kann man hierzu nur sagen: Wie kann man so einen Vertrag schließen? Und bei der aktuellen Honorar- bzw. Gehaltsituation von Utz Claassen (er berät das große Investment-Haus Cerberus): Kann man den Kanal nicht voll genug bekommen? Er hat für das Jahr 2004 (sein Amtsantritt) ca. 4.2 Mio. (inkl. variabler Vergütung) erhalten. Selbst, wenn es in den Folgejahren bis 2007  nur 3 Mio. Euro waren. Was will er noch? Mitleid? Mit einem Hartz 400.000 Empfänger! Das Fressen kommt vor der Moral, sagte Brecht. (b)Recht hat er.</p>
<p>Ich bin dafür, dass sich die EnBW und Herr Claassen hier schnell und geräuschlos einigen, denn jede Zeile in der Zeitung oder auf dem Bildschirm ist zuviel.</p>
<p>Oder?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Krise &#8211; welche Krise?</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2009/07/10/krise-welche-krise/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 08:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist fragwürdig]]></category>

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		<description><![CDATA[Krise &#8211; welche Krise?
Das denkt sich der Bauer, der auf dem heutigen Titelbild und Geschichte der FAZ sich &#8220;beinahe lasziv&#8221; in Pose wirft.
Da ich im CRM (Customer Relationship Management) aktiv bin, fällt mir nur eine Adaption dazu ein:
Für unseren Star auf der Titelseite ist das Cow Relationship Management. Aber auch dass wird ihn wohl nicht interessieren.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~E35911F125BBD4F6588395D7A6CE565B9~ATpl~Ecommon~SMed.html" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-554" title="bauer_stollwerk" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2009/07/bauer_stollwerk-150x150.jpg" alt="bauer_stollwerk" width="150" height="150" /></a>Krise &#8211; welche Krise?</p>
<p>Das denkt sich der Bauer, der auf dem heutigen <a href="http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~E35911F125BBD4F6588395D7A6CE565B9~ATpl~Ecommon~SMed.html" target="_blank"><strong>Titelbild</strong></a><strong> und </strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~EAD0683C2039D4B77B6C7CDC6FDF4A4BF~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><strong>Geschichte</strong></a> der FAZ sich &#8220;beinahe lasziv&#8221; in Pose wirft.</p>
<p>Da ich im CRM (Customer Relationship Management) aktiv bin, fällt mir nur eine Adaption dazu ein:</p>
<p>Für unseren Star auf der Titelseite ist das Cow Relationship Management. Aber auch dass wird ihn wohl nicht interessieren. <img src='http://blog.no-big-deal.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Recht hat er. Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen. Carpe diem</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Was tun nach der Steueraffäre?</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2009/02/11/was-tun-nach-der-steueraffaire/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 06:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Management]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist fragwürdig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.no-big-deal.de/?p=414</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Herr Zumwinkel,
schon Mitte 2007 haben wir Sie entdeckt, als Sie für Ihr Unternehmen mehr als nur der Vorstandsvorsitzende waren.
Schon jeher als Vorbild, haben Sie zu dieser Zeit fleißig unsere Briefe ausgetragen. (Und möglicherweise auch hineingespickelt, falls es Briefe an das Finanzamt waren.) Ein Schelm, der böses dabei denkt. Ja nichts anbrennen lassen. Nun gut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-417" style="margin: 5px; float:left;" title="Zumwinkel als Brieftrager" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2009/02/zumwinkel_als_brieftrager-212x300.jpg" alt="Zumwinkel als Brieftrager" width="212" height="300" />Hallo Herr Zumwinkel,</p>
<p>schon Mitte 2007 haben wir Sie entdeckt, als Sie für Ihr Unternehmen mehr als nur der Vorstandsvorsitzende waren.</p>
<p>Schon jeher als Vorbild, haben Sie zu dieser Zeit fleißig unsere Briefe ausgetragen. (Und möglicherweise auch hineingespickelt, falls es Briefe an das Finanzamt waren.) Ein Schelm, der böses dabei denkt. Ja nichts anbrennen lassen. Nun gut. Sie haben Ihr Verfahren bekommen. Glück gehabt. Und bloß kein Neid.</p>
<p>Und sicher kommt es nun bei Ihren ehemaligen Mitarbeitern gut an, dass Sie Ihre Strafe auch gleich wieder abarbeiten. Da kann der Kollege und Steuerzahler nun wirklich nichts dagegen haben.</p>
<p>Sollten Sie mal bei uns Briefe austragen bzw. einwerfen, klingeln Sie kurz. Für einen Plausch und einen Kaffee ist immer Zeit.</p>
<p>Herzlichst Ihr langjähriger Kunde<br />
PS: Übrigens, kann es sein, dass demnächst Ihr Freund Herr Mehdorn als Schaffner auftaucht?</p>
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		<title>Ersatzbank &#8211; die sichere Bank</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2008/10/13/ersatzbank-die-sichere-bank/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 22:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Service]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Moment jammern die Banken bzw. Bänker, dass man endlich versteht, wo der Begriff des Bänkelsängers herkommt. 
Hätte man mich gefragt, was man zurzeit als Bank an seine Kunden schreiben sollte (aber mich fragt ja keiner, denn die Banken bzw. deren Mitarbeiter sind alle mit sich selbst oder der Krise oder beidem beschäftigt), dann hätte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><a href="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2008/10/parkbank.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-331" title="parkbank" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2008/10/parkbank-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a>Im Moment jammern die Banken bzw. Bänker, dass man endlich versteht, wo der Begriff des Bänkelsängers herkommt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Hätte man mich gefragt, was man zurzeit als Bank an seine Kunden schreiben sollte (aber mich fragt ja keiner, denn die Banken bzw. deren Mitarbeiter sind alle mit sich selbst oder der Krise oder beidem beschäftigt), dann hätte ich als Berater für Beziehungsmanagement und Dialog-Kommunikation meiner Bank geraten: Schicken sie doch ihren Kunden ein Schreiben, dass die meisten Gelder und Einlagen sicher sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Und: Man könne sich als Kunde doch mal Zeit nehmen und vorbei kommen. Nein, nicht weil es eine Menge zu besprechen gibt. Auch nicht, weil man das Geld evtl. „umbetten“ können, vielleicht auch deshalb, dass man nachts ruhiger schlafen könne. Und schon gar nicht, weil man ja denen, die noch Liquidität haben, einen besonderen Service oder Cross-Selling angedeihen lassen könnte. Nein, auf solche banalen Ideen kommt der Bänkel nicht. Bänkel? Hat das nicht etwas mit Bengel zu tun? OK, wieder mehr Ernst bei der Sache.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Ach ja, eigentlich wollte ich Ihnen ja erzählen, was die Bank – Ihre Bank –<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Ihnen bzw. ihren Kunden hätte schreiben können. Z.B. Folgendes: „Kommen Sie vorbei und schauen sich das Geld an. In unserem Tresor liegt es sicher.“ Das ist doch was. Der klassische Banken-Dreiklang: Klarheit, Transparenz. Sicherheit.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"><span style="font-size: small;">Sie machen einen Termin. <span style="font-size: small;">Doch ist das, was im Tresor liegt, auch mein Geld? Wahrscheinlich werden Sie, wie alle „Schafe“ oder Kunden, am Tresor vorbeigeführt &#8211; wie an einem Mausoleum. Man hat das Gefühl, man sieht hier noch die Überreste. Ein wenig Trauer kommt auf, aber es bleibt das mulmige, um am Ende doch positive Gefühl, dass man selbst ja noch lebt und wieder einmal Glück gehabt hat. Ein emotionaler Moment. Sie ballen die Faust und rufen &#8220;Tschacka&#8221;. Fazit: Ich habe auf die sichere Bank gesetzt! </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: small;">Sie finden das absurd? Ich auch, was da gerade im Bankensektor passiert. Aber gut: Ende des Traum(a)s.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Zurück zur Realität. Haben Sie von Ihrer Bank in den letzten Tagen ein solches Schreiben bekommen? Nein, dann wissen Sie wie ich: Das Geld ist nicht mehr sicher. War es schon jemals sicher? Also komme ich nach kurzer Überlegung auf die Idee: Überweisen wir doch das Geld auf die Ersatzbank. Aber schieben Sie diese Idee nicht auf die lange Bank. Sonst könnte sich der „Wind of Change“ sich schon wieder gedreht haben und andere sind Ihnen zuvor gekommen. Und fallen Sie jetzt nicht auf die Hinterbänkler rein. Die waren schon in der Schule gefürchtet. (Ich will jetzt keine Namen nennen. Aber da gab es mal eine isländische Bank. Die spricht jetzt russisch.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Ersatzbank, das ist im Moment die sicherste Bank. Warum? Da sitzen meist hoch bezahlte Spieler </span><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">rum und warten darauf, Leistung zeigen zu dürfen. Den Kollegen zeigen, dass man es drauf hat! Die Plätze auf der Ersatzbank gelten zwar als hart. Aber häufig spricht der Reporter von einem Joker, der eingewechselt wird. Oder: Der Trainer hat ein glückliches Händchen bewiesen. Also nehmen Sie das restliche, verbliebene Geld in die Hand und tragen es auf die Ersatzbank und verweisen ihren bisherigen Anlageberater auf die Strafbank.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">Apropos „sichere Bank“. Ich empfehle dem Duden dieses Bonmot bei der nächsten Ausgabe zu streichen. Oder Wikipedia schreibt: Bank, Mehrzahl: Bänke &#8211; kommt aus dem altdeutschen und bedeutet Erhöhung. Das ich nicht lache. Das klingt doch eher hohl oder nach Erniedrigung. Nach Bankdrücker. Aber greifen Sie jetzt nicht in die Messerbank, das lohnt sich nicht. Alternativ bleibt uns ja immer noch die Sandbank oder die Austernbank. </span></p>
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		<title>Der neue Scirocco. Die Werbung. Der Datenschutz.</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 18:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist fragwürdig]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie auch Post gekriegt? Ein mittelschweres Kuvert in meinem Briefkasten. Von VW. Eine Werbebroschüre über den neuen Scirocco. Erst bin ich erschrocken: Scirocco? Hatte ich 1993 mit der Kiste meines WG-Mitbewohners vor der Uni falsch geparkt? Nein &#8211; es gibt einen nagelneuen Scirocco. Erschrocken bin ich auch, dass ich den Namen &#8220;Scirocco&#8221; gerade eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie auch Post gekriegt? Ein mittelschweres Kuvert in meinem Briefkasten. Von VW. Eine Werbebroschüre über den neuen <a href="http://www.scirocco.de">Scirocco</a>. Erst bin ich erschrocken: <a href="http://www.scirocco.de">Scirocco</a>? Hatte ich 1993 mit der Kiste meines WG-Mitbewohners vor der Uni falsch geparkt? Nein &#8211; es gibt einen nagelneuen <a href="http://www.scirocco.de">Scirocco</a>. Erschrocken bin ich auch, dass ich den Namen &#8220;<a href="http://www.scirocco.de">Scirocco</a>&#8221; gerade eben abschreiben musste. Polo, Golf, Passat kann man richtig schreiben ohne nachzudenken. Aber <a href="http://www.scirocco.de">Scirocco</a>? Einer der orthographisch anspruchsvollsten Winde! Ein Fön mit Abitur sozusagen. Hätten Sie&#8217;s auf Anhieb gekonnt? Man darfs nicht mit der Salatsorte verwechseln.</p>
<p>Und er sieht wirklich schick aus. Ein ganz sportlicher Flitzer. Und auch schon in der bereits seit zwei oder drei Jahren angekündigten Mega-Trend-Autofarbe weiß. Ja, weiß. Auf allen Fotos. Gibt ihn vielleicht nur in weiß.</p>
<p>Also mich überzeugt er. Zumindest durch markante Statements im Begleittext: &#8220;Rasant fahren kann jeder. Rasant stehen nicht.&#8221; schon gar nicht schlecht oder? War aber nur zum Aufwärmen. Richtig gut finde ich &#8220;Er parkt nicht. Er wartet&#8221; und &#8220;Mit höhenverstellbarem Adrenalinspiegel&#8221;. Danke VW, das ist schon nah an &#8220;ist Ihnen Ihr Kind Nutella wert?&#8221;</p>
<p>Doch zwei Antworten liefert die Broschüre nicht: 1. Wird das beigelegte riesige 3-D-Wackelbild im Restmüll oder im gelben Sack entsorgt oder kann man es etwa genauso fortschrittlich wie den <a href="http://www.scirocco.de">Scirocco</a> kompostieren? Und 2. Wie kommt eigentlich VW an meine Adresse? Ich stand in meinem ganzen Leben noch nicht mit VW in einem Geschäfts- oder Geschäftsanbahnungsverhältnis. Ich bin bei allen Internet- und sonstigen Konsumentendialogen mit der deutschen Wirtschaft sehr darauf bedacht mein Daten nie an Dritte freigeben zu lassen. Vielleicht haben Sie einfach alle Haushaltsvorstände angeschrieben. Weltweit. Oder wars doch zielgruppenspezifisch? Mal richtig das CRM gewürgt?</p>
<p>Warum schreiben die bei VW denn nicht wenigstens in das Anschreiben &#8220;Hallo Herr Mayer, wir haben Ihre Daten von der Telekom. Die meinten, wer so hohe Telefonrechnungen wie Sie hat, seit drei Jahren DSL 6000 und eine UMTS-Flatrate nutzt, einer dessen TomTom mehr als 20.000 km in 3 Ländern pro Jahr ausweist und einer der seine monatlichen Rechnungen seit 15 Jahren automatisch anstandslos einziehen läßt, na der interessiert sich doch bestimmt für einen neuen weißen <a href="http://www.scirocco.de">Scirocco</a>. Und übrigens: eine Einbauhalterung für das Nokia N95 Ihrer &#8230; Cousine (?) bekommen Sie von uns als kleine Aufmerksamkeit kostenlos dazu.&#8221;?</p>
<p>Probefahrt? Nein Danke. Gibts ja eh nur in weiß.</p>
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