Es ist ein trüber Tag auf Rhodos. Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump.

An diesem Tag fährt ein Tourist durch Rhodos und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, daß er gerne die Zimmer anschauen möchte , um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 € – Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.

  1. Als der Besucher die Treppe hinaufgegangen ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger, und bezahlt seine Schulden .
  2. Der Metzger nimmt die 100 €, läuft die Straße hinunter und bezahlt den Bauern.
  3. Der Bauer nimmt die 100 € und bezahlt seine Rechnung bei der Genossenschaft.
  4. Der Mann dort nimmt den 100 € – Schein, rennt zu seiner Kneipe und bezahlt dort seine offenen Rechnungen.
  5. Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.
  6. Die Prostituierten rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehenden Zimmerrechnungen mit den 100 €.
  7. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, daß ihm keines der Zimmer gefällt – und verlässt Rhodos.

Niemand produzierte etwas. Niemand verdiente etwas. Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft.

Noch Fragen …?

Klaffende Lücke – Der Mangel wird akut

20. April 2011 von Georg Blum

In den kommenden Jahren werden in Deutschland nicht nur Ingenieure knapp – der Mangel an qualifiziertem Personal zieht sich durch sämtliche Branchen und Ausbildungsniveaus.

Hart trifft es vor allem kleinere Mittelständler, die sich keine Maschinerie für Marketing und Personalsuche leisten können, um Bewerber von sich zu überzeugen.

Man kann damit rechnen, dass in Deutschland bereits in zehn Jahren 75 Prozent mehr Arbeitnehmer aus ihrem Beruf ausscheiden, als Berufseinsteiger nachkommen. Die Unternehmensberatung McKinsey spricht von einer Lücke von bis zu zwei Millionen Arbeitskräften bis 2020.

Der Grund für die knappe Ware Arbeitskraft ist seit Jahrzehnten bekannt und heißt demografischer Wandel.

Je nach Branche, Unternehmensgröße und Region gibt es heute schon akute Probleme, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Große Konzerne aus Exportbranchen wie Automobil und Maschinenbau sind noch entspannt.

Ganz anders sieht es dagegen im Mittelstand und in einigen Berufszweigen aus. Dort bangt man jetzt schon in einzelnen Fachbereichen um Arbeitskräfte.

Eine weitere Problembranche ist der Handel. Ob Metro, Otto oder ausländische Konzerne wie das spanische Modeunternehmen Inditex (Zara) – der Handel kämpft flächendeckend mit seinem unattraktiven Image als Arbeitgeber. “In den vergangenen Jahren haben wir festgestellt, dass in allen Rankings die großen Industriekonzerne und Unternehmensberatungen oben stehen und von den Bewerbern in den Fokus genommen werden”, sagt Otto-Personaldirektor Picard der FAZ. Und damit sind nicht nur Spezialisten gemeint: “Man braucht bei uns Leidenschaft für’s Verkaufen, für das Produkt, für Dienstleistung”, erläutert Jasmin Ukpabia, Personalleiterin bei Inditex Deutschland gegenüber der FAZ. “Wir brauchen weniger die großen Analytiker als die, die auf Menschen zugehen können und einen kreativen Einschlag haben.”

Es muss sich etwas tun, damit die jetzigen Mitarbeiter gehalten und neue Kräfte gewonnen werden. Daran arbeiten die Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Mitteln. Sie erschließen sich z.B. Personengruppen wie Jugendliche, die durch das Raster des Schul- und Ausbildungssystems gefallen sind oder Ältere, die ihre Erfahrung an den Mitarbeiterstamm weitergeben sollen. Ein anderer Ansatz ist die verstärkte Mitarbeiterbindung, um eigene Fachkräfte halten zu können. Standardangebote wie Fitnessstudio und Rückenschule reichen dafür oft nicht mehr aus. Eines ist klar: Mitarbeiterbindung ist Kundenbindung!!

Die Personalressorts der Unternehmen gehen schon bei der Anwerbung neue Wege. Sie suchen etwa die Zielgruppe dort, wo sie vermutet wird. Internetnetzwerke werden zur Anwerbeplattform: von persönlichen Kontakten über Businessnetzwerke wie Xing oder den Marktführer Facebook bis hin zu Youtube-Kanälen und Bewerbungs-Apps für Smartphones.

Der Wettbewerb um hoch qualifizierte Fachkräfte hat definitiv begonnen! Und wenn Sie erfolgreich “mitkämpfen” wollen, dann unterstützen wir Sie natürlich gern dabei. Mit dem Social-Media Wissen von CommunDia haben Sie definitiv die Nase vorn.

Mit unserem Partnerunternehmen TGMC finden wir auch für Sie die richtigen Mitarbeiter. Sprechen Sie uns an.

Der Grouponwahnsinn

14. April 2011 von Georg Blum

Das Internetportal Groupon, bei dem lokale Coupons über das Web verkauft werden, gehört neben Facebook momentan zu den absoluten Stars im Internet. Der monetäre Erfolg und das rasante Wachstum rief auch den Internetgiganten Google auf den Plan. Laut Medienberichten bot Google die stolze Summe von 6 Milliarden US Dollar, um den Couponvertrieb zu übernehmen. Das Angebot wurde jedoch zurückgewiesen. Zu recht, denn das Unternehmen wird nach neuesten Analysen mit seinen 55 Millionen Mitgliedern auf einen Marktwert von 15 Milliarden US Dollar geschätzt.

Groupon ist mittlerweile in rund 40 Ländern ansässig. Ziel des Unternehmens ist es, durch den Verkauf von Rabatt-Coupons, effektive Online-Werbung für lokale Produkte und Dienstleistungen zu generieren und damit den Leuten einen Anreiz zu geben, aus ihren Häusern zu kommen und ihre eigene Stadt zu erforschen.

Groupon dient dabei nicht nur dem Abverkauf, sondern auch dem Marketing. Das Interesse von Markenartiklern ist immens. Eine Idee hierbei ist z.B. Produkteinführungen über Rabattauschreibungen im hoch frequentierten Schnäpchenjäger-Portal zu bewerben.

Ein Hauptgrund für den grandiosen Erfolg des Unternehmens ist die Vernetzung – vor allem über Soziale Netzwerke, wie Twitter oder Facebook. Über solche Portale können die Groupon-User ihre Entdeckungen sehr schnell mitteilen und viral verbreiten. Daraus resultierend bezieht das Unternehmen sehr viele Neukunden aus den Sozialen Netzwerken.

Die beeindruckende Erfolgsgeschichte zeigt wieder einmal auf wie wichtig, effektiv und vor allem machtvoll „Social-Media-Marketing“ ist. Eine professionelle und auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Präsenz in diesen Netzwerken ist unumgänglich und erfolgsfördernd.

Sie wollen wissen, wie das im Einzelnen bei Ihrem Unternehmen aussehen könnte? Rufen Sie uns einfach an! CommunDia steht Ihnen gerne mit Erfahrung und Kompetenz in diesem Bereich beratend zu Seite.

Eine große Nummer bei Twitter

02. Februar 2011 von Georg Blum

Mittlerweile kommt man an dem Kurznachrichtendienst Twitter kaum noch vorbei. Selbst in den Fernsehnachrichten sind die sogenannten Tweets sehr präsent. CNN folgen z.B. schon 3,2 Millionen Menschen und deshalb blendet CNN Tweets innerhalb des Newstickers ein.

Dabei nutzen viele Twitter nur passiv. Der allgemeine Follower ist eher faul und twittert gar nicht selbst. Er leitet auch keine Tweets weiter. Vielmehr geht es den meisten ums passive konsumieren der Information. Eine neue Studie von HP ergab, dass diejenigen, die es schaffen die Faulheit ihrer Follower zu überwinden, ihren Einfluss erhöhen. Die Forscher haben 22 Millionen Tweets, welche Links enthalten analysiert. Das Ergebnis: „Der Account Mashable des Tech-Bloggers Pete Cashmore hat den größten Einfluss auf Twitter: Die Links in dessen Tweets wurden am häufigsten geklickt“, so die FAZ vom 10.10.2010.

Die Zahl der Follower ist zur Analyse der Verbreitung einer Nachricht also nicht geeignet, denn sie sagt relativ wenig darüber aus. Die Zahl der Klicks auf einen getwitterten Link ist allerdings auch mit großen Unsicherheiten behaftet, denn viele Links werden auch außerhalb von Twitter angezeigt (z.B. in der Google-Suche), so die FAZ. Was meinen Sie, sieht es bei den Retweets anders aus? Ich muss Sie enttäuschen, auch diese Zahl sagt wenig über die Klickzahlen aus. So kommt die o.g. Studie hier zu einem überraschenden Ergebnis: „Selbst wenn die Tweets eines Twitterers häufig weitergeleitet werden, wird nicht häufiger auf den enthaltenen Link geklickt …“.

Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie war, dass der Rage-Rank, also die Gewichtung, die Google einem Twitter-Profil zuweist, kaum mit der Zahl der Klicks auf die verschickten Links korreliert. Der Rage-Rank eines Twitter-Profils ist desto höher je mehr wertvolle Links auf ein Profil verweisen.

„Weil die bekannten Qualitätsfaktoren aber in keinem Zusammenhang mit dem Einfluss des Twitterers stehen, haben die Forscher kurzerhand ein neues Kriterium entwickelt: den Einfluss-Passivitäts-Algorithmus (IP).“ Dieser soll zeigen, inwieweit es Twitterern gelingt, die Passivität ihrer Follower zu überwinden. Der IP-Algorithmus berücksichtigt die Zahl der Klicks und ob der Klick von ansonsten eher passiven Nutzern kommt.

Lassen Sie uns also gemeinsam Ihren IP-Algorithmus in schwindelerregende Höhen treiben!

Dolmetscher? Brauche ich nicht!

26. November 2010 von Georg Blum

Tja, wenn Sie jetzt denken ich beherrsche alle Sprachen dieser Welt, dann liegen Sie falsch. Getreu dem Motto „Man muss nicht alles wissen, aber man sollte wissen, wo es steht!“, werde ich mir wohl demnächst die – kurz vor der Einführung stehende –Software Transtac besorgen. Mit dieser Software lässt sich jede ins Handy gesprochene Äußerung übersetzen. Diese werden in Echtzeit als Text auf dem Display angezeigt. Die Einsatzzwecke für diese Software sind vielfältig, z.B. zur Unterstützung von Hilfsorganisationen bzw. deren Helfern in Kriesen- und Katasthrophengebieten.

Nice to know: Vorbild für dieses Dolmetscherprogramm war eine Sequenz aus einer Star-Trek-Episode, bei der Captain Kirk und Mr. Spock Kontakt mit Außerirdischen hatten und so ein ähnliches „Übersetzungstool“ nutzten.

Wir sehen und hören uns – vielleicht auch auf dem Mars!