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	<title>No big Deal. &#187; Vertrieb ist Verhandlung</title>
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	<description>Kommunikation, Marketing, Werbung, Sales &#38; Service at its finest. Hier sind unsere besten Stories. Nutzen Sie diese charmante Quelle der persönlichen Inspiration zum betreuten Kreuz- und Querdenken! Wundern Sie sich mit uns. It&#039;s no big deal.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Nov 2011 09:45:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Verfolgt mich die Werbung im Netz?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 09:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neueste Mode in der Online-Werbung nennt sich „Retargeting“. Besucht man einen Online-Shop ohne etwas gekauft zu haben, bekommt man anschließend für das zuvor gesuchte Produkt überall im Netz Werbung eingeblendet. Man stelle sich folgendes Szenario vor: Ein Kunde, welcher ein Geschäft verlässt ohne Etwas zu kaufen, wird anschließend vom Ladenbesitzer unerbittlich verfolgt. Dem Kunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neueste Mode in der Online-Werbung nennt sich „Retargeting“. Besucht man einen Online-Shop ohne etwas gekauft zu haben, bekommt man anschließend für das zuvor gesuchte Produkt überall im Netz Werbung eingeblendet.</p>
<p>Man stelle sich folgendes Szenario vor: Ein Kunde, welcher ein Geschäft verlässt ohne Etwas zu kaufen, wird anschließend vom Ladenbesitzer unerbittlich verfolgt. Dem Kunden wird in den folgenden Tagen immer und immer wieder dasselbe Produkt zu einem günstigeren Preis angeboten oder man offeriert ihm ähnliche bzw. bessere Produkte zum selben Preis. In unserer &#8220;nicht virtuellen&#8221; Welt wäre dieses Vorgehen undenkbar, im Netz ist das inzwischen aber durchaus üblich. <a href="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2011/04/Einkaufskorb.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1253" title="Einkaufskorb" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2011/04/Einkaufskorb.jpg" alt="" width="136" height="107" /></a></p>
<p>Diese Verfahren der gezielten Werbeeinblendung – gegenüber Menschen, die einen Online-Shop ohne einen Kauf verlassen haben – wird „Retargeting“ genannt und hat ein nicht zu verachtendes Potential. Denn ca. „… 95 Prozent aller Besucher, die sich für ein Produkt interessieren, kaufen am Ende doch nicht“, so die FAZ vom 18. Jan. 2011. Durch das schon im Voraus vorhandene Interesse an dem Produkt wirkt die Retargeting-Werbung recht ordentlich. Zehnmal so häufiges Anklicken dieser Werbemittel gegenüber normaler Werbung sind in diesem Zusammenhang nicht unüblich.</p>
<p>Mittlerweile greift nahezu jeder der großen Online-Händler auf diese Methode zurück, um Kunden zurückzuholen. Um die Funktionalität der Retargeting zu gewährleisten, wird den potenziellen Kunden ein Cookie auf die Festplatte gespielt.  So lässt sich nachvollziehen, für welches Produkt sich der Kunde beim Besuch des Online-Shops interessiert hat. Selbst wenn der Kunde die Seite des Online-Händlers nicht mehr besucht, wird ihm die passende Werbung auf anderen Seiten eingeblendet, sofern diese zum Netzwerk des gleichen Retargeting-Anbieters gehören. Die Vorteile für Händler liegen auf der Hand. Das Zurückholen potenzieller Kunden, die leichte Messbarkeit der Effizienz einer Werbung und der gut steuerbare Einsatz, lassen sich hier benennen.</p>
<p>Retargeting ist jedoch lediglich &#8220;ein&#8221; Instrument der Kundenbindung. Als alleinige Werbeform zur Neukundengewinnung ist es nicht geeignet. Eine Begrenzung der Frequenz ist zudem sehr wichtig, da sich der Kunde von dieser Art der Werbung sehr schnell genervt und bedrängt fühlen kann.</p>
<p>Die Möglichkeiten im Netz verändern sich ständig. Da heißt es konsequent am Ball bleiben und sich der richtigen Maßnahmen bedienen. Commundia unterstützt Sie gerne bei der Optimierung Ihrer multimedialen Werbe- und Marketingmaßnahmen.</p>
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		<title>Alt Bewährtes im neuen Gewand</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 08:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist Management]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Krise hat es uns aufgezeigt: schnelles Reagieren verhindert allzu großes Federnlassen, aber gerade große Konzerne tun sich oft schwer damit. Viele Unternehmen halten an ihrem einmal eingeschlagenen Kurs auch dann noch fest, wenn sich das Umfeld und dessen Bedingungen schon längst geändert haben. Es wird zum Beispiel auch dann noch neues Personal eingestellt, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Krise hat es uns aufgezeigt: schnelles Reagieren verhindert allzu großes Federnlassen, aber gerade große Konzerne tun sich oft schwer damit. Viele Unternehmen halten an ihrem einmal eingeschlagenen Kurs auch dann noch fest, wenn sich das Umfeld und dessen Bedingungen schon längst geändert haben. Es wird zum Beispiel auch dann noch neues Personal eingestellt, wenn die Auftragskurven schon längst einen Abwärtstrend aufweisen. Es wird weiterproduziert, obwohl das Stocken des Absatzes schon deutlich zu spüren ist. Das muss so nicht sein. Die Steigerung der Reaktionsfähigkeit ist auch für weltumspannende Konzernriesen möglich. Die klassische Unternehmensplanung weist folgendes Kerndilemma auf: In der Regel wird nur auf eine mögliche Zukunft gesetzt. Wenn nun jedoch, wie in der Krise vorgekommen, die realen Entwicklungen stark von den Prognosen abweichen, dann bedarf es zunächst eines neuen Planungsprozesses, aus dessen Ergebnis sich dann – natürlich mit entsprechender Verspätung – neue Maßnahmen ableiten lassen.</p>
<p>Es gibt jedoch Alternativen: zumindest für strategische Planungen. Vorab ist es in erster Linie nötig, der Falle der eindimensionalen Zukunft zu entrinnen. Wer in seiner Schublade Aktionspläne für mehrere denkbare (und vielleicht sogar ein paar undenkbare) Zukünfte hat, der kann in jedem Falle schnell reagieren. Controllern mögen bei dem Gedanken an die Zusatzaufwendungen, die so entstehen, die Haare zu Berge stehen. Doch keine Angst, längst bewährte Methoden können, eingebunden in computerunterstützte Instrumente, erstaunliche Ergebnisse zu vernünftigen Kosten einbringen.</p>
<p>Als Mittel der strategischen Planung entwickelte sich in den sechziger und siebziger Jahren die Szenariotechnik, das „Spielen“ mit alternativen Zukunftsbildern, das nach einer Phase zunehmender Beliebtheit allerdings wieder rasch an Bedeutung verlor. Gegenwärtig erlebt diese Planungstechnik, gereift zum Szenario-Management und zum noch komplexeren Multi-Szenarien-Management, ihr Comeback. Es ist nicht unrentabel mit mehreren Wahrscheinlichkeiten zu arbeiten, machen uns dies nicht die Pokerspieler in Las Vegas und auf der ganzen Welt vor? Manch einer mag den Vergleich zu Businessplanungen zunächst für verkehrt halten, weil es dabei um Sicherheiten gehen soll und Poker ja zu den Glücksspielen gehört. Aber seien wir ehrlich, nichts ist zu 100% planbar, es spielt immer ein Quäntchen Ungewissheit mit. Pokerspieler vertrauen auch nicht auf ihr Glück, sie sind sich zwar dessen bewusst, das diese Variable ein Bestandteil des Spieles ist, jedoch kommt es vielmehr auf Strategie an. Der Multi-Szenarien-Ansatz kann helfen in komplizierten Konzernstrukturen schwierige Fragen zu beantworten. Zum Beispiel: Welchen Preis und welche Konditionen können wir ansetzen, um ein Unternehmen zu erwerben, ohne unser Rating zu gefährden? Wie werden unser Börsenkurs, unsere Steuerposition, unsere Verschuldung und andere Kennzahlen durch die Akquisition beeinflusst?</p>
<p>Spezielle Computer-Werkzeuge erleichtern diese Arbeit. Sie sind in der Lage, unterschiedliche und geschäftsspezifische Unternehmensmodelle abzubilden, diese mit Unternehmensdaten zu füllen, mit Kennzahlen zu hinterlegen und mit den genannten Einfluss- und Ergebnisgrößen zu vernetzen. Eines kann allerdings auch die beste Technik nicht: Dem Manager die Entscheidungen abnehmen. <a href="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2011/01/nose.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1182" title="nose" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2011/01/nose.jpg" alt="" width="137" height="104" /></a></p>
<p>Er braucht auch in Zukunft gesunden Menschenverstand, Erfahrung, Pragmatismus und immer wieder den richtigen Riecher.</p>
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		<title>Rückruf &#8211; (k)eine Schande?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 11:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist Event]]></category>
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		<category><![CDATA[Vertrieb ist Produktmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer wieder hört man von den Rückrufaktionen verschiedenster Hersteller oder Händler. Erst vor kurzem war Porsche dran, jetzt wieder Toyota (obwohl die Japaner dieses Jahr eh schon ihren Super-GAU hatten). Es gibt sogar eine eigene Webseite auf der die letzten ca. 1.000 Rückruf-Aktionen aufgeführt sind. Und da diese Auflistung sicher nicht vollständig ist, weil nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder hört man von den Rückrufaktionen verschiedenster Hersteller oder Händler. Erst vor kurzem war Porsche dran, jetzt wieder Toyota (obwohl die Japaner dieses Jahr eh schon ihren Super-GAU hatten).</p>
<p>Es gibt sogar eine eigene Webseite auf der die letzten ca. 1.000 Rückruf-Aktionen aufgeführt sind. Und da diese Auflistung sicher nicht vollständig ist, weil nicht alle Aktionen öffentlich sichtbar werden, ist dies nur die Spitze des bekannten Eisbergs.</p>
<p>Aber ist eine Rückruf-Aktion so schlimm? Die Presse und die Konkurrenz freuen sich. OK. Zumindest diese beiden Mitspieler lachen und haben Schadenfreude. Wobei die Konkurrenz nur bedingt lachen sollte, denn beim nächsten Mal stehen sie ja evtl. selbst am Pranger.</p>
<p>Aus Kundenbindungssicht gibt es einige Argumente – generell gute Service- bzw. Produktqualität vorausgesetzt –, dass eine Rückruf-Aktion keine Schande ist. Ja, in meinen Vorlesungen oder Vorträgen gehe ich sogar soweit, dass man &#8220;Beschwerden sogar provozieren sollte&#8221;. Warum?</p>
<p>Ganz einfach: Jede Rückruf-Aktion führt dazu, dass Sie mit Ihren Kunden wieder in Kontakt kommen. Und das ist ja nun das Beste, was einem passieren kann. Denn jeder Kundenkontakt birgt auch Chancen für Mehrumsatz. Und jede zur Zufriedenheit des Kunden abgewickelte Beschwerde führt zu einer erhöhten Bindung sowie einem Mehrumsatz. Komisch nur, dass Rückruf-Aktionen immer einen so negativen Touch haben.</p>
<p>Beispiele:</p>
<p>Ein Kosmetikversender schafft es bei 30 % aller Reklamationen, die über Telefon reinkommen, nach der Zufriedenstellung sofort ein Angebot zu platzieren bzw. einen Kauf durch den Anrufer auszulösen.</p>
<p>Oder nehmen wir das Beispiel Kaufhaus. Diese sind sowieso immer im Vorteil bei Beschwerden. Oft werden Gutscheine oder kleine Geschenke als Wiedergutmachung ausgegeben. Das führt dazu, dass aus einem 10 Euro-Gutschein schnell ein Umsatz von 40 oder 50 Euro wird.</p>
<p>Bei Autohändlern wäre gut vorstellbar, dass der nächste Kundendienst nur 80 % vom Normalpreis kostet oder dass die Sommer- gegen die Winterreifen kostenlos ausgewechselt werden.</p>
<p>Alles eine Frage der Kreativität.</p>
<p>Und das Wichtigste ist: Der Kunde hat psychologisch einen Sieg abgespeichert! &#8220;Ja, denen habe ich es aber gezeigt. Und die sind auch noch auf meine Forderungen eingegangen.&#8221;</p>
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		<title>Mitarbeiter-Motivation: Rübe, Wurst, Geld oder Liebe</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 18:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine nette idee ist die Darstellung der intrinsichen Motivation in diesem Film. Behavioral Economics of Intrinisc Motivation from jeff monday on Vimeo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine nette idee ist die Darstellung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intrinsische_Motivation">intrinsichen Motivation</a> in diesem Film.<br />
<object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6601608&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff9933&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6601608&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff9933&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/6601608">Behavioral Economics of Intrinisc Motivation</a> from <a href="http://vimeo.com/jeffmonday">jeff monday</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Die Neuroökonomie nimmt Fahrt auf</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 20:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Neuroökonomie, als neue Forschungsrichtung, versucht das irrationale Verhalten der Verbraucher zu verstehen. Sie versucht u. a. zu klären, warum viele oft nicht das tun, was für einen „homo oeconomicus“ logisch wäre und wirtschaftlich am sinnvollsten ist. Paul Glimcher, Professor der New Yorker University, sagt zum derzeitigen Forschungsstand: „ Wir sind nun dabei, uns die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neuroökonomie, als neue Forschungsrichtung, versucht das irrationale Verhalten der Verbraucher zu verstehen. Sie versucht u. a. zu klären, warum viele oft nicht das tun, was für einen „homo oeconomicus“ logisch wäre und wirtschaftlich am sinnvollsten ist.</p>
<p>Paul Glimcher, Professor der New Yorker University, sagt zum derzeitigen Forschungsstand: „ Wir sind nun dabei, uns die Situationen anzuschauen, in denen die Psychologen merkwürdige Anomalien festgestellt haben, die sie mit den herkömmlichen Mitteln der Wirtschaftswissenschaft nicht erklären können.“ Ein schönes Beispiel für eine solche Anomalie ist die „Qual der Wahl“.  Es ist nicht schwer eine Marmelade aus drei Geschmacksrichtungen auszuwählen. Aber wächst die Zahl der Marmeladen auf 24 an und man soll sich eine aussuchen, so ist das nahezu unmöglich. Das liegt daran, dass das Gehirn auf Schwierigkeiten stößt, sobald mehr als sechs bis acht Möglichkeiten zur Auswahl stehen.</p>
<p>Die Wirtschaftswissenschaftler wollen dem Verbraucher soviel Entscheidungs-freiheit wie möglich geben. Doch die Neurologen wissen: „Eine zu große Auswahl macht den Konsumenten nicht glücklicher, die Entscheidung nicht effizienter.“. Auch konnte bereits nachgewiesen werden, dass „… für Menschen als soziale Wesen nicht nur die Höhe des Gewinns eine Rolle spielt, wie dies häufig in der traditionellen Volkswirtschaft angenommen wird.“</p>
<p>Wir sind gespannt was diese neue Fachrichtung für nachhaltige Einflüsse auf die Praxis haben wird.  Lesen Sie dazu auch unseren <a href="http://www.buecher.de/shop/gehoer-hoerstoerungen/hirnforschung-fuer-neurogierige/spitzer-manfred-bertram-wulf-hrsg-/products_products/detail/prod_id/26472998/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Buchtipp</span></a> Manfred Spitzer und Wulf Bertram´s „Hirnforschung für Neu(ro)gierige“</p>
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		<title>Geld stinkt nicht – oder etwa doch?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 16:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist goldgelb, dick, rund und 38,5 kg schwer und lagert im Tresor einer Bank? In der Stuttgarter Zeitung lass ich letzthin mit Verzückung einen Bericht über ein außerordentlich erfolgreiches Bankmodel &#8211; nämlich das der Agrarbanken. Diese Geldinstitute in Norditalien beleihen seit über 40 Jahren über die Einlagerung von Parmesankäse ihren Käsereikunden Geld. So sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist goldgelb, dick, rund und 38,5 kg schwer und lagert im Tresor einer Bank? In der Stuttgarter Zeitung lass ich letzthin mit Verzückung einen Bericht über ein außerordentlich erfolgreiches Bankmodel &#8211; nämlich das der Agrarbanken. Diese Geldinstitute in Norditalien beleihen seit über 40 Jahren über die Einlagerung von Parmesankäse ihren Käsereikunden Geld. So sind zum Beispiel bei der Credito Emiliano 440.000 Käselaibe á 38,5 Kilogramm gelagert. Diese, mit je 300 Euro bewerteten, Laibe ergeben somit einen Depot-Wert von 132 Mio. Euro! Natürlich wird der Käse nicht in Schließfächern, sondern ordnungsgemäß unter Einsatz eines professionellen Käsemeisters sowie moderner Klimatechnik eingelagert.</p>
<p>Die Banken arbeiten wie ein Pfandhaus. Sie nutzen die 24 Monate Reifezeit des Parmesan, um den Käsereien die Zeit zwischen dem Einkauf der Rohware und dem Verkauf des Käses zu finanzieren. Und sollte einmal ein Kunde seinen Kredit nicht bezahlen können, dann verkauft die Bank eben den ganzen Käse. Das kommt selten vor und Verluste hat sie damit bisher nicht gemacht.</p>
<p>Vielleicht greifen ja auch einige Banken in Deutschland dieses Geschäftsmodell auf . Und wir sehen also in Zukunft immer mehr Firmeninhaber mit einem 38.5 Kg-Trumm bei Ihrer Bank vorfahren. Obwohl wenn ich da an Harzer Roller oder überreifen Ziegenkäse denke, ist das keine so gute Idee.</p>
<p>Mein Tipp: Wenn Sie das nächste mal bei der Bank auf einen Empfang eingeladen werden, sofern das aktuell überhaupt vorkommt, prüfen Sie ob der Parmesan schon reif ist. Oder ob man Ihnen nicht einen frühreifen Börsen-Käse (oder schreibt man ihn Boursin) vorsetzen will.</p>
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		<item>
		<title>Hartz 400.000 oder ein harter Versorgungsfall</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2009/08/07/hartz-400000-oder-ein-harter-versorgungsfall/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 21:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Verhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist fragwürdig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit wird vor dem Landgericht Karlsruhe der Fall EnBW gegen Utz Claassen verhandelt. Es geht um die &#8220;einmalige&#8221; Vertragsklausel, die ihm nach dem Ausscheiden bei der EnBW ein Überbrückungsgeld von 400.000 Euro !!! pro Jahr bis zum Alter von 63 Jahren gewährt. Egal wie das Verfahren ausgeht, kann man hierzu nur sagen: Wie kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit wird vor dem Landgericht Karlsruhe der Fall EnBW gegen Utz Claassen verhandelt. Es geht um die &#8220;einmalige&#8221; Vertragsklausel, die ihm nach dem Ausscheiden bei der EnBW ein<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-561" title="trikot_hartz4" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/2009/08/trikot_hartz4-150x150.jpg" alt="trikot_hartz4" width="150" height="150" /> Überbrückungsgeld von 400.000 Euro !!! pro Jahr bis zum Alter von 63 Jahren gewährt.</p>
<p>Egal wie das Verfahren ausgeht, kann man hierzu nur sagen: Wie kann man so einen Vertrag schließen? Und bei der aktuellen Honorar- bzw. Gehaltsituation von Utz Claassen (er berät das große Investment-Haus Cerberus): Kann man den Kanal nicht voll genug bekommen? Er hat für das Jahr 2004 (sein Amtsantritt) ca. 4.2 Mio. (inkl. variabler Vergütung) erhalten. Selbst, wenn es in den Folgejahren bis 2007  nur 3 Mio. Euro waren. Was will er noch? Mitleid? Mit einem Hartz 400.000 Empfänger! Das Fressen kommt vor der Moral, sagte Brecht. (b)Recht hat er.</p>
<p>Ich bin dafür, dass sich die EnBW und Herr Claassen hier schnell und geräuschlos einigen, denn jede Zeile in der Zeitung oder auf dem Bildschirm ist zuviel.</p>
<p>Oder?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der unverkaufbare entscheidende Unterschied</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2008/07/14/der-unverkaufbare-entscheidende-unterschied/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 06:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mayer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neulich im Vertriebsmeeting eines Maschinenbauers. Neben vielem Positiven und begründet Aussichtsreichen, bleiben drei ungelöste Rätsel: Wieso will einer der Kunden nicht wertschätzen, dass man kein Billigheimer ist, sondern Qualität leistet und darum die Dienstleistungsstunde eben 95,- nicht 55,- Euro kostet und schickt einen nach Hause, bevor man sich beweisen darf? Wieso will ein anderer Kunde nicht honorieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich im Vertriebsmeeting eines Maschinenbauers. Neben vielem Positiven und begründet Aussichtsreichen, bleiben drei ungelöste Rätsel:</p>
<p>Wieso will einer der Kunden nicht wertschätzen, dass man kein Billigheimer ist, sondern Qualität leistet und darum die Dienstleistungsstunde eben 95,- nicht 55,- Euro kostet und schickt einen nach Hause, bevor man sich beweisen darf?</p>
<p>Wieso will ein anderer Kunde nicht honorieren will, dass man ihm eine Systemplattform bietet, die er später enorm kosten- und zeitsparend für weitere Projekte verwenden kann und dafür kaum mehr bezahlen muss, als wenn er bei der Konkurrenz ein &#8220;es tut was es tun soll und niemals mehr&#8221;- Produkt kauft?</p>
<p>Wieso lassen sich gewichtige Argumente wie &#8220;Projekterfahrung&#8221; und &#8221;wissen, wie man Projekte erfolgreich umsetzt&#8221; so schwierig geldwert verkaufen kann, obwohl doch genau sie unterm Strich die entscheidenden Unterschiede zu anderen Anbietern sind?</p>
<p>In einer kleinen Diskussionrunde haben wir mehrere Vorschläge durchgesprochen, um diese Herausforderungen zu beantworten. Die Top of the Pops sind:</p>
<ul>
<li>
<div>Überpüfen, ob man mit den richtigen Entscheidern spricht, vielleicht sind sie zu operativ und mann muss eine Ebene höher gehen.</div>
</li>
<li>
<div>Die vermeintlich unverkaufbaren Vorteile an Showcases illustrieren und am Projekt konkretisieren, nicht nur in der Präsentation runterbeten.</div>
</li>
<li>
<div>Das Preismodell so ändern, dass das Erstprojekt genauso preiswert ist, wie das der Konkurrenz und dann bei den Folgeprojekten durch den geringeren Aufwand zurückcashen.</div>
</li>
<li>
<div>Eine Billigservicelinie einführen und dazu Upselling Möglichkeiten schaffen, so dass der Kunde bald freiwillig die höherwertige Leistung beauftragen will.</div>
</li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt, welcher Ansatz am besten funktioniert und werde hier darüber berichten. So please stay tuned! Weil ich weiß, dass unser Blog von vielen Vertriebsprofis gelesen wird, freue ich mich über weitere zündende Kommentare, Vorschläge und Einschätzungen hierzu. Als kleinen Dank biete ich für die besten Beiträge feine kulinarische Überraschungen von <a href="http://www.gourmondo.de">Gourmondo</a>!</p>
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		<title>Strategische Verhandlungstechnik: Ziele erreichen, Kunden gewinnen</title>
		<link>http://blog.no-big-deal.de/2007/12/19/strategische-verhandlungstechnik-ziele-erreichen-kunden-gewinnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 00:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist Verhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktives Zuhören]]></category>
		<category><![CDATA[IHK Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[IWP]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufsignal]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Petrasek]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlungstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsjunioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren bei der IHK Frankfurt kam ich kürzlich in den Genuss, einem Vortrag zum Thema Verhandlungstechnik von Klaus Petrasek vom Institut für Wirtschaftspädagogik beizuwohnen. Hier sind die Kernaussagen: Bei Verhandlungsgesprächen sollte man neben der Verstandesebene die emotionale Ebene angesprechen. Dann erreicht man seinen Gesprächspartner wirklich. Das alte Sprichwort: &#8220;Wer fragt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2"><font face="arial,helvetica,sans-serif">Im Rahmen einer Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren bei der IHK Frankfurt kam ich kürzlich in den Genuss, einem Vortrag zum Thema <strong>Verhandlungstechnik</strong> von Klaus Petrasek vom <a href="http://www.iwptraining.de">Institut für Wirtschaftspädagogik </a>beizuwohnen. Hier sind die Kernaussagen: </font></font></p>
<ol>
<li> <font size="2"><font face="arial,helvetica,sans-serif">Bei Verhandlungsgesprächen sollte man neben der <strong>Verstandesebene</strong> die <strong>emotionale Ebene</strong> angesprechen. Dann erreicht man seinen Gesprächspartner wirklich.</font></font></li>
<li><font size="2"><font face="arial,helvetica,sans-serif">Das alte Sprichwort: <strong>&#8220;Wer fragt, der führt&#8221;</strong>, gilt immer noch. Durch Fragen lernt man sein Gegenüber richtig zu verstehen und erkennt positive Kaufsignale mit Leichtigkeit.<br />
</font></font></li>
<li><font size="2"><font face="arial,helvetica,sans-serif">Ehrlich währt am längsten: Dem Gesprächspartner echte <strong>Wertschätzung</strong> entgegenbringen, schafft Vertrauen. Unehrliche Vertriebsleute, die ihre Kunden mit schalen Versprechungen und Falschaussagen über den Tisch ziehen, machen immer nur kurzfristig Geschäfte.<br />
</font></font></li>
<li><font size="2"><font face="arial,helvetica,sans-serif">Auf die <strong>positiven Argumente</strong> eingehen, statt auf die negativen Seiten. Denn: Giftpilze lässt man im Wald stehen.<br />
</font></font></li>
<li><font size="2"><font face="arial,helvetica,sans-serif"><strong>Aktives Zuhören</strong>: Einer der grundlegenden Erfolgsfaktoren im Businessgespräch und sicher jedem bekannt. </font></font></li>
<li><font size="2"><font face="arial,helvetica,sans-serif">Erst <strong>planen</strong>, dann handeln: Das gilt auch für die Vorbereitung auf ein wichtiges Verhandlungsgespräch.</font></font></li>
</ol>
<p><font face="arial,helvetica,sans-serif" size="2">Interessant auch die Antwort auf die Frage: &#8220;Was soll man machen, wenn der Kunde nur über den Preis argumentiert, um eine Leistung für kleinstes Geld zu bekommen?&#8221; Laut Klaus Petrasek sollte man hier die Qualität der eigenen Leistung hervorheben. Man kann z. B. den Gesprächspartner fragen, was er unter <strong>Qualität</strong> versteht. Möchte er einen billigen Anzug von der Stange oder einen maßgeschneiderten Zwirn? Natürlich entscheidet sich der Kunde in der Regel für den Maßanzug und der ist immer teurer als das Standardprodukt.Vielleicht ist aber auch gerade die Standardleistung für diesen einen Kunden die maßgeschneiderte Wahl.<br />
</font></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vertrieb oder Vertreibung?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 22:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrieb ist Event]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb ist Verhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer, wie ich heute Nacht nicht schlafen konnte, der versucht sich mit irgendwelchen Dingen die Zeit zu vertreiben. Gut, Sch&#228;fchen z&#228;hlen kann eine M&#246;glichkeit sein. Ein anderer Weg ist, sich Gedanken &#252;ber Dinge zu machen, die zwar nicht lebensnotwendig sind, aber elementar. Meine Gedanken besch&#228;ftigten sich vergangene Nacht mit der elementaren Frage: Nennt man das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial">Wer, wie ich heute Nacht nicht schlafen konnte, der versucht sich mit irgendwelchen Dingen die Zeit zu vertreiben. Gut, Sch&auml;fchen z&auml;hlen kann eine M&ouml;glichkeit sein. Ein anderer Weg ist, sich Gedanken &uuml;ber Dinge zu machen, die zwar nicht lebensnotwendig sind, aber elementar. Meine Gedanken besch&auml;ftigten sich vergangene Nacht mit der elementaren Frage:</font></p>
<p><font face="Arial"><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=-q7eRpXUUHo&amp;mode=related&amp;search="><img height="286" alt="" hspace="10" width="400" align="left" vspace="5" src="http://blog.no-big-deal.de/wp-content/uploads/Image/Seattle Fish Market2.jpg" /></a>Nennt man das nun &ndash; was wir zumindest mehr oder weniger tagein, tagaus machen &#8211; Vertrieb oder Vertreiben? Da dieser Berufsstand einen &auml;hnlich guten Ruf hat wie Fallensteller, Kammerj&auml;ger oder Gerichtsvollzieher, versuchte ich mich dem Thema mal ganz neutral und sachlich um drei Uhr morgens zu n&auml;hern. Frei nach Don Carlos: Sir, geb&rsquo; die Gedanken frei!</font></p>
<p><font face="Arial">Das Wort Vertreiben hat seinen Wortstamm im Tunwort &bdquo;treiben&ldquo;. Das passende Hauptwort dazu k&ouml;nnte Trieb sein. Und obwohl, man bei Vertrieb oft an unmoralisches Vorgehen denkt, sollte das Wort Trieb hier nat&uuml;rlich nur in seiner positivsten Form betrachtet werden. All diejenigen, die sich mit Vertrieb besch&auml;ftigen, ben&ouml;tigen also einen besonderen Trieb. Nennen wir es moralisch unantastbar: Antrieb.</font></p>
<p><font face="Arial">Dies warf bei mir die n&auml;chste Frage auf: Wenn wir schon Vertrieb mit Antrieb machen, wie und was vertreiben wir dann? Zuerst zum &bdquo;Was wird vertrieben?&ldquo; Da sich Vertriebler oft als die besseren Menschen darstellen, sei uns/ihnen gesagt: Schon vor langer Zeit bevor Produkte und Dienstleistungen &bdquo;unters Volk gebracht werden sollten&ldquo; &ndash; zu einer Zeit als noch alles besser war &#8211; fand die Vertreibung aus dem Paradies statt.</font></p>
<p><font face="Arial">Beamte werden allgemein hin mit dem Vorwurf konfrontiert sich nur die Zeit zu vertreiben. Und bei Goethe k&auml;mpft Faust nach dem Motto: Wie vertreib ich nun die Geister, die ich rief. Am sch&ouml;nsten finde ich in diesem Zusammenhang immer noch den Satz aus dem Film &bdquo;Der Pate I&ldquo;, wenn Vito Corleone sagt: &bdquo;Wir machen Ihnen ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann&ldquo;. </font></p>
<p><font face="Arial">Nach dem &bdquo;Was?&ldquo; war ich bei dem &bdquo;Wie?&ldquo; angelangt. Wie vertreiben wir? Wer je irgendwann einmal Kontakt zu einem Vertriebler hatte, der darf sich getrost diese Frage in seiner ganzen Bedeutung stellen. Letztendlich ist doch des Pudels Kern die Frage: Ist Vertrieb nun das Vertreiben von Produkten oder von Kunden? Auch hier &#8211; ein letztes Mal auf Wortbedeutung zur&uuml;ckgegriffen &#8211; bedeutet vertreiben u.a.: anbieten, ausb&uuml;rgern, austreiben, ausweisen, davonjagen, entfernen, entlassen, fortjagen, fortscheuchen &hellip; oder absetzen, losschlagen, raushauen, ver&auml;u&szlig;ern, verscherbeln, verh&ouml;kern, verklopfen, verramschen, verschachern.</font></p>
<p><font face="Arial">Herrlich, haben Sie ein gutes Wort oder eine positive Assoziation entdeckt? Gibt es einen Grund, warum der Kunde dem Vertrieb gegen&uuml;ber positiv eingestellt sein soll? Kein Wunder wird die Aussage eines Vertrieblers &bdquo;Ich komm nachher schnell bei Ihnen vorbei&ldquo; schon als glatte Drohung empfunden.</font></p>
<p><font face="Arial">Die letzten Gedanken der vergangenen Nacht, an die ich mich heute noch erinnern kann, kreisten um die Frage: Warum machen wir unseren Vertrieb eigentlich den ganzen Tag, wenn im Grund alles, was dar&uuml;ber gesagt oder geschrieben wird, nur negativ ist. Ich glaube, eingeschlafen bin ich mit einem kleinen L&auml;cheln im Gesicht und der Antwort: </font></p>
<p><font face="Arial">Ganz einfach, weil es mir ganz pers&ouml;nlich riesigen Spa&szlig; macht! Ihnen doch auch, geben Sie es doch zu. Aber nennen wir doch unsere vertrieblichen Aufgaben lieber &bdquo;Kunden gewinnen und binden&ldquo;. Das klingt doch viel sch&ouml;ner!&nbsp;</font></p>
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